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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1858-01-01 · Heft 10 · p. Seite 389

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 10
Article
Einiges über die hebräischen und aramäischen Benennungen für "Schule", "Schüler" und "Lehrer"
Date
1858-01-01
Page
Seite 389 (sequence 6)
Language
German
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SReccnfton.cn und Anzeigen. 389 nähme deö stereotupen -:מפווו 2-1׳, sonst immer vor den Eigennamcn gesetzt, so daß רבי:ו גדשה, nicht aus Moses b. Amram, sondern auf M. b. Maiman, oder M. b. Rachmani re. bezogen wird. Unter רביכר הקדוש wird besonders R. Iebuda Ha-Rasi, der Verfasser der Mischna, verstanden (Sabbat 118, >׳). -— c) רבן ist entweder ein nur einigen, den ausgezeichnetsten Talmudisten zukominender Titel, oder das angehängte Sussir der 3. Pers. zl., namentlich in der öfteren Phrase תינוקות נצל ביר: רבן (s. ob. A. n. 7). 15) ״ תופס ישיבהInhaber eines Sitzes׳', der eine Ieschiba un-!erhält (Iore Dea tz. 213, 2.). Schließlich sei erwähnt, daß der Beihelfer des Lehrers ראנצ דוכנא heißt, er wiederholt mit den Schülern das Gelernte und gewährt ihnen Nachhilfe (ß. batra 21,;1). — Diejenigen, welche die Schüler zusammenrusen und nach der Schule bringen, heißen מושכי בית המדרש tTabbat 113, b). Necensionen und Anzeigen. תיי יהונתן Rabbi Jonathan Eiben schütz, Eine biogras! phische Skizze von Gutmann Kicmperer,!Rabbiner in Tabor. HeranSgegeben von Wolf Pascheles. Preis l fl. oder 20 Ngr. j: Prag 1858. Eigen thum und Verlag der Buchhandlung vou s Wolf Pascheles. Leipzig, bei C. L. Fritzsebe. 15-1 S. 8. nebst j einem lithographirteu Portait d. N. Jonathan Eibeuschütz. Es. kann nur als ein schönes Weiche» der Zeit gelten, wenn! man sich der hervorragenden Männer in eigner Milte erinnert und selbige nach Gebühr würdigt, auch Andere über deren Verdienste und >׳׳ Bedeutung klar zu machen sucht. Hier aalt es tun so mehr eine Individualität zu schildern, die vou der einen Seite bis zuin Himmel erhoben, von der ander» wieder mit Schmähungen der niedrigsten Art überhäuft worden war. Wir begrüßen daher die Schrift des Herrn Rabbiner Klcmpcrer von vorn herein mit Freuden und können nach Durchlesung derselben unsre Anerkennung nur erhöhen. EingangSgedachtc Monographie eittspricht soivvhl in materieller, als formeller Hinsicht den an sie gemachteit Ansprüchen und deren Verfasset׳ bewährt sich darin als einsichtvollcr Biograph und gewandter, seinen Gegenstand wohl beherrschender Erzähler. Das Büchlein führt uns in einer Vorbemerkung und 31. Eapiteln nicht blos das man-

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