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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1858-01-01 · Heft 10 · p. Seite 384

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 10
Article
Einiges über die hebräischen und aramäischen Benennungen für "Schule", "Schüler" und "Lehrer"
Date
1858-01-01
Page
Seite 384 (sequence 1)
Language
German
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384 Wisscnschaslliche Aufsätzc. Einsftcö ü(יcv die hebrätsrf>fn und civamäischcn Pcitcnuunftcu für ״Sd'ulo", 3״d)iUcv״ ״Vcl^rci". 23011 Dr. U. Vnun ob 11 in 2£ornu\ Während die biblischen Schriften verschiedene Benennungen für Schüler und 2 ehr er enthalten, besitzt sie keine einzige für Schule, was darin seinen Grund bat, daß der in eigens hierzu bestimmten Localitäten ertbeilte. d. i. der öffentliche. Unterricht sicherlich in das biblische Zeitalter nicht zurück versetzt werden kann, wiewohl es unzweifelhaft ist, daß schon in jenem hohen 2llterrhum der Unterricht als eine liebgewordene und religiöse Ausgabe aus verschiedene Weise gepflegt wurde׳, so war Ieehiel b. Ehakmoni Lehrer und Erzieher der Prinzen im davidisehen Hause (nach Kimchi zu l. sshr. 27. 32). so lehrten Leviten und andere Beamte auf Anordnung des .Nönigs Josaphat in den judäischen Städten <2. bbr. 17, 7)׳, es war dies, wie B ccv:i) ihn bezeichnet, eine 'Art wandernden Unterrichtes׳, so unterrichtete ferner Esra das Volk im Gesetze i^sra 7. 10), und in den Sprüchen Salamonis finden sich sogar didaetische 2lndeutungcn über die Methode des Unterrichtes. — Oeffentliche Schulen im Sinne unserer Zeit waren jedoch gewiß nicht vorhanden, denn Sagen über Lehrhäuser von Sem und Eber, über die nirgends deutlich erwähnten Prophetenschulen Samuels, so wie die Meinungen, daß unter "סבת תתב2ת (2. Sam. 23, S) eine Art 'Akademie, und unter דלת־די iNaselü zu Prov. 8, 31) ein Lehrhaus (בדת הגלדרס) zu verstehen sein, haben sicherlich keinen Hähern als einen blos sagenhaften Werths. — Erst mit und durch Iosua b. Gamlas׳^), im ersten Iabrh. übl. Zeitr., erstanden öffentliche Lehranstalten, Lehrhäuser. Giementarschulen in Israel <Veer a. a. SD. S. 67), und von dieser Zeit ab haben wir die technischen Benennungen für Schule zu suchen, sie werden aber in den nachbiblischen Schriften um so reicher sich finden lasten, als der Aufschwung des Religionsstudiums in den 3) Seine höchst schätzbaren ״Jüdische Literaturbriefe" enthalten über die Geschichte des Jugendunlerrichis viel Belehrendes; vergl. besonders dieselben S. 57--71. 4) Vergl. Rabba Bamidbar sol. 214. a, wo ביר. ה׳ lPsal. 1)2, 11) mit בית ספר, und tttabba Ruth fol. 41, a, wo אחז burd) שאחז בתי בגסיות ובתי הדרשות erklärt wird. 5) Der jevuf. Talmud iKembot יי. Perek Gnde) erzählt, daß Simon b. Schetach eingeführt, die minder sollen in die Schule geben -,שיחו דהינוקות ח71פי 1ביד. תכפר?. — Also schon lange vor Jos. b. Gamala, der kurz vor der Zerstorung des Tempels lebte. D. R.

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