Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Ein exegetischer Versuch über Sprüche Sal. Kap. 30 und Kap. 31, V. 1-9
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 330 (sequence 2)
- Language
- German
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Wissenschaf111 chc Aussätzc. 330 /vcfihaIren an den!!ססןffeubarten uulvü^Udion ÖHuteemu'rte. Der Abfall rrit Hmfelbeu, bei teil :Heieheu Hireb Uebersattigung, bei den Annen Hi 1 eh drückende sA'01b veranlastt, bar jene 511 gottloser Ungerechtigkeil, diese zu Diebstahl und Meineid oerleitet. Darum folgt uns jene gewm'crniasun einleitende Worte 1v. 7 N» ein erhabene^, ewig mustergültig^׳ Ovbet, da st er tder »ffou^ooerelrrerimmer vor den Bersnchungen deo dieidnbumo, wie oor denen der Annulh de-׳ bätet sein und während div ganzen Vebeno siel) nur oincc mästigeu zum Ve en ersorderliclien Besiuco ersreneu möge. \m Zusammenhänge damit fleht v. 11»— 1 l, eine Ohavafuviftif der;}eit in welcher lo. 10> Hw gefährliche. tveilverbreilete Muster falfeher Angeberei, namentlich oon den Unlergeordneten gegen die Hohergestellten auogeübl (v. 1 1 j, Ouuingsclläizung deo elterlichen Anseheno so. 12), selbstgefällige 2d1l׳׳chligk'cil und (V. 13) hoelunülhiger 2tolz, eiiMieb (V. M) gewissenlose Ungerechtigkeit gegen die Armen besondere׳ beroorgeboben werden. Aber die Booheil der ,jcil culminirt in zwei Hauptlastern, ill dem b a b s ü cl» l i g e n b׳ b r geiz e und der u n z ü eb t i g e n B egierde lo. l.7, IN), deren Uuersänliebkeit mit einen! naeb Regen durstigen Ordreidu׳ und einem Alleo oerzel)renden gelier oerglieben, deren Uruumiui in den! Ungehorsam der minder gegen die erziehenden bltcru gesuclit uurd. Mit einer Verwünschung diesem Ungeliorsamo lo. 17) sclüicstl der erste Abschnitt. loelcber die Anklage gegen da6 Zeitalter cntbolt. ddiit der dinge der erwähnten zuuu Hauptlaster, H‘0 i^hrgeizeo und Hr Unk'euscbbeil, ist aber nun zugleicl) der Uebergang zu den! zweuen Lbeite, der strafenden Verspottung H* regierenden gesunden, Da!oird zunäclg't an den vormaligen ebebreeberifeben Uutgang dee gcgeinvänigen .üonigopaareo erinnert, der bei Lebzeiten deo früheren .Uonigo (dessen zurud'gesetztr Outttin die jetzige Königin gewesen) mit so unübertrefflicher 2ehlauheit stattgesunden, das; n!an ebensowenig eilte 2pur desselben zu entdeckelt vermochte, wie man die '2pur deo Adlern in den Lüsten, oder die der Leblange auf felsigem Boden, oder die 2pur H\> 2d)iffeo inmitten der Meereowe!- len aufzusiuden vermag (v. 1S—20). M'elu׳ direct auf die bestehendeit Berbaltnisse eingehend, erinnert dann v. 21—23 011 den unerträg» lichen Uebermuth der plötzlich zu Macht, Obre, Besitz, Lebensstellung gelangten Niedrigen: Unerträglich seien einem Lande der S c l a v e 7 u» e n וו e r M 0 u i g טו ird , d e r H u n g erleid c r, סו e n n e r s i di i n U e b e r f l u st siebt, d i e z u r ü ck g e s e jj t e 7s r a u, סו e u n fic i n d i e di echte einer wirkt idle n Ehegattin, und nun g 0 1־ d i e M agd, סו e n n sie i!ו di e di e ch t e i b rer c b e m aligen