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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1858-01-01 · Heft 7 · p. Seite 273

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 7
Article
[Durch die Forschungen des Hrn. ...] / Oppenheim, David
Date
1858-01-01
Page
Seite 273 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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5?otij<n. 273 Demnach dürfte das mysteriöse סקנלץ לכגםים so viel heißen: man gestattet den Novizen Zutritt zu den Wohnungen und Gefilden des Ordens. Doch widerspricht sich hier Joscphus mit seinen eigenen Angaben, z. B. II. 8. 4 sagt er selbst: ״Es gibt keine Stadt, die ausschließlich von Anhängern dieser Seele bewohnt wäre, sondern in jeder Stadt wohnen ihrer Viele" — und doch muß er in eine Wüste wandern, um mit einem Essäer Bekanntschaft zu machen!? vgl. Jost 1. e. S. 209, Anmerk. 2. — Daß ferner der Talmud immer oampus mit קגפון, also mit ק statt ב schreibt, ist keine wichtige Einwendung, da das 0 dem פ wohl eher entspricht, als dem ,7. Um alle möglichen Conjccturcn über das מקניין לפ:פיט zu erschöpfen, wäre vielleicht an das im Talmud oft vorkommendc קיגופין קיגוף, Conopeum, Zelt, zu denken. Die Essäer hatten ihre eigenen Speisesälc, zu denen den Nichtordensgliedcrn der Zutritt streng untersagt war. Demnach wäre ניקבלין־ so viel, man gestattet dem Novizen Zutritt zu dem Speiscsaale. dem Heiligthum und Tempel der Essäer, wie Joscphus sagt. Vgl. Jonathan, 2. Samuel 16, 22 קינוסץ על איגבא. Es dürste vielleicht diese Conjectur die meisten Gründe für sich haben, obscho» der Talmud ^O1r׳p stets mit ק schreibt und nicht wie hier כנקים. Ich überlasse es gern dem Hrn. Redacteur, die Begründung weiter zn führen, da ich wohl 'weiß, daß die angeführten Stellen im Talmud noch manche Schwierigkcit bietet; obwohl den später,! Talmudisten die Bedeutung des Wortes הבסיס auch nicht recht bekannt war. Ebenso ist mir keine Stelle bekannt, wo der Ausdruck עושה על טהרת הקודש vorkommt, obschon die Phrase הולץ שיעשו על סהרה הקודש sehr häufig ist. Groß-Becskerek. David Oppenheim, Rabbiner." Die von vr. R. Petermann herauSgcgebenen Mitthcilungen auf dem Gesammtgebiete der Geographie bringen folgende interesfante Notiz des durch seine Reisen in Palästina und seine topographische Beschreibung Jerusalems bekannten vr. To bl er: Auf einer zweiten Tour forschte ich nach den Quellen in der Umgebung der großen Teiche über ArtLs und nach der Vereinigung der von Ain Hanieh und Sätäf (Bst Hanta) herströmenden Winterbäche, wovon ich, der Kürze willen, den ersten Wadi Hanieh und den anderen Wadi SatLf künftig nennen werde. Ich besucht«

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