Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 6
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 236 (sequence 6)
- Language
- German
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Recenfionen 1u1b, Anzeige L36 volk schwerlich den metaphysischen Instinkt besitzt. mn zwei feen lieflenne Nbstractionen zu einem Ausdrucke für concrete Dinge zu verschmelzen und daß eS gewiß viel eher von der Anschauung geftsselr, aus - dieser heraus üch die Begriffe sormirte Der Vers., dem sich dieser Einwand ebenfalls von selbst entgegen stellte, weiß natürlich keine wissenschaftliche Antwort zu geben und appellirt in nincr Eigenschaft als christlicher Theologe an die Tradition der Kn׳che Quelques - unes des ces d^finitions— dies sind seine eigenen Worte — paraitront peut - et re un peu philosophiques et setnbleront indiquer une grande puissauce de conception, si Ton eu faisaii une objection, je repondrais k l’aide des livres wftints: que l'bomme n’etant qu’un etre deehiu nous ne devons paa nous dtonner* si nous retronvons dans des mots si pr&si de -son origine Jes traees de sa grandeur primitive“ (pag. ll8). Ja dies ist dem Vers, noch nicht genug und er erklärt in den nachträglich veröffentlichten additions aux eonsr'därations sur l’origine et le d^veloppement du lang#ge, daß er der Intelligenz der er« sten Menschen zu wemg. zugemuthet habe ia^anr done trop peu' aeeorde au savoir et k l’intelligence des premiers hommes) und aus vollem Herzen bereit sei. Alles zu widerrufen, was von' seiner Theorie mir den Doetrinen der katholischen Kirche nicht übereinstimmen sollte. Diejenigen, die eine objectinf Wissenschaft anerkennen. fühlen sich natürlich durch solche Bedenken nicht gebunden und schenken daher den Resultaten des 'Bert, nur ein beschränktes Vertrauen. So sehr wir auch die Gelehrsamkeit, die Original tat und den Fleiß des Vers, anerkennen, glauben wir ihm dennoch kein Unrecht "zu tkun. wenn wir behaupten, daß feine Ansichten noch einer tiefem wissenschaftlichen Begründung bedürfen. Was aber dem Vers, um bestritten bleibt und was uns ihm zum Danke verpflichtet, ist. daß. seine Forschungen gewiß allen ähnlichen Untersuchungen in der Zukunst als Unterlage und'Ausgangspunkt dienen werden. . Aus die complicirten Ansichten des Hrn. Üeguesr über die Bitdüng gewtsser Redetheile und besonders über die Formen des arabischen Verbs, über das einstige Vorhandensein, gewisser, setzt nicht mchr vorhandener Worte und endlich über die ,Entstehung der. Sprache verbietet uns der beschränkte Raum, so sehr wir es auch ipünschten, hier näher einzugehen, und wir verweisen daher die Leser auf das Werk selbst. fr.