Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1857-01-01 · Heft 12 · p. Seite 473

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
6 (1857)
Issue
Heft 12
Article
[Rezension]
Date
1857-01-01
Page
Seite 473 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
spine
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2829132-2829206-2829219--03961-2855576
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

473 Recensionen und Anzeigen. קסדה בא — .זעוה (Hes. 7, 25): .בא א^ו־ורו vom Talmud, nsp. וגויים hy wh ח (Jes. 14,12) Loose werfen (סלקי, אלקרה עלי אלקבאיל) von dem talmudischen Ausdrucke ממילי( הלשים (Sabbat )"ב "v). — ה ת ק ש ש ו ו ק ו ש ו (Zephanja 2,1) vom Arab. אתקאסו וקרסו קאם , wie הוקשו המועדות זה לזה. Wir könnten diese Proben mit noch vielen anderen gelungenen Worterkiärungen vermehren, verweisen aber den Leser auf die reichhaltige Schrift selbst. 7t. Das negative Verdienst des Alten Testaments um die U n st e r b l i ch I e i t s l e h r e. Dargestellt von Di׳• Hermann Engelbert. Berlin 1857. Wenn das ״habent sua fata libelli“ sich irgend bewährt hat, so war es beim Buch der Bücher der Fall, und dies am meisten, wenn es in Beziehung zu philosophischen Problemen trat: es mußte da von Anhängern und Gegnern Unrecht erfahren. Während man einerseits die jedesmaligen philosophischen Anschauungen der Zeit in dasselbe hineinzudemonstriren bemüht war, um Theologie und Philosophie in eine harmonische Einigung zu bringen: hat man anderseits seine hohe Bedeutung herabzusetzen versucht, weil es auf philosophische Fragen nicht die genügende Antwort zu geben vermochte. Aber die philosophischen Systeme haben gewechselt und sind antiquirt, während die Bibel Jahrtausende überdauert hat und ewig ihren göttlichen Ursprung bezeugt. — Von diesem Gesichtspunkte ausgehend will der Verfasser des oben genannten Werkes die vielbesprochene Frage über die Unsterblichkeitslehre des A. T. unbefangen von Vorurtheilen und Dogmatik erörtern. Wir wollen versuchen, in einer kurzen Skizze den Gcdankengang der interessanten Untersuchung wiederzugeben. Der Mangel einer ausführlich und bestimmt vorgetragenen Unsterblichkeitslehre im A. T. hat zu dem Glauben Veranlassung gegeben, daß die Seele in demselben entweder ganz materiell betrachtet, oder doch mindestens ihr keine über das heidnische Bewußtsein hervorragende Unsterblichkeit beigelegt wird. Des Verfassers Aufgabe ist es, darzuthun, daß es das hohe Verdienst des A. T. ist: jede der verschiedenen heidnischen Unsterblichkeitslehren zu negiren. Um die Berechtigung dieses Standpunktes zu erfassen, bedarf es einer Ueberzeugung von der Nichtigkeit des zu Verneinenden, daher geht eine

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.