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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1857-01-01 · Heft 7 · p. Seite 277

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
6 (1857)
Issue
Heft 7
Article
[Rezension]
Date
1857-01-01
Page
Seite 277 (sequence 4)
Language
German
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IRI
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Recensionen und Anzeigen. r77 Discipijnen in hebräischer Sprache hearbeitctWurden. Unter anderen wissenschaftlichen Andeutungen werden auch, einige. Bemerkungen , über den räthselhasten, bei mehreren, jüdischen Schriststcllern,wie R, Elieser L. Nythan (רא״בן, blühte um 1140), R. D. Kimchi zu Holla 14, 7 und im?שער הגמדי des Nachmanrdes citirtcn אסף היהודי mtigetijeilt*). Etwas ungenau nennt Napoport den Elieser den Nathan als den Schriftsteller, bei dem Asaph zum,, ersten. Mal-kitirt wird, da schon Raschi (zum Buche der Richter) denselben kennt.' Napoport, der seinen Gegenstand mit großer Ausführlichkeit bespricht, stecht verschiedene Eonjectmen über diesen Namen auf; so läßt er unseren Berf. in Griechenland leben und Aesop heißen, wie er sich , überhaupt Aesop aus dem hebräischen אסף Sammler, Verfasser , entstanden denkt; dann betrachtet er אסף als Abbreviatur von Aesculap und als allgemeine Bezeichnung eines bewährten Arztes, und halt thu endlich identisch ent? weder mit Asaak Israeli oder mit Sabbatai Donolo. Was diese Conjecturen für und gegen sich haben, darauf wollen wir hier nicht entgehen; wir möchten nur. hervorheben, was bisher unberücksichtigt geblieben, daß Asaph auch .hei einem Zeitgenossen des Nachmanrdes, bei dem. mit jüdischen Duellen sicherlich wohl vertrauten Chronisten Bar-Hebraeus (Abul-Pharagius, Sohn eines getauften Anden Aruu) einige Mal als Gewährsmann für geschichtliche oder mythenhafte Erzählungen genannt wird. Die Gleichzeitigkeit des Nqchmavides und B. Hebr. läßt vermuthen, daß sie aus einer und derselben Duelle geschöpft haben. Ueberdies sind die bei Bar-Hebraeus von Asaph mite getheilten Stücke ihrem Charakter und Inhalte nach von der bei Nachmanides angezogenen Stelle nicht , verschieden, so daß sich annehmen läßt, Asaph habe ein mit Sagen untermischtes historisches Werk geschrieben, welches uns nicht erhalten ist. Die Stellen bei Bar-Hebräus sind folgende! .׳ ׳•.! : ■ Uebcr Nimrod (Chronicon syriaeum p. 9): ובשנת'שבעין ויארעו שרי י בנין מגדי■ א בארעא דסנער ונמרוד בר קוש מתרפא הוא בצידיה לבניא ובוזר ארבעיך שנין דאשחמלי שרר אלהא ר וה א ואתהגם מגדלא ובה מית נמרוד- הוי דחו'בתר טופנא אמליך בבביל וכליל מלכותה וכירא הות איך י■ - .דאכתב אסף! lieber Jjob (ib>. p. 10): וארור כנעניא אמר רבשנת כ״הדנחור הוא אגונא דאיוב׳ זריקא אסף דין בתר שתין שנין אמר דהוא אנונה. יי) Vergl. auch Zunz in Geiger's Zeitschr. für jüd. Theologie . Zahrg. S. 19S. Steinschneider Jüdische Literatur in Ersch und Gruber Encyclopädie Sect. II. Bd, 27, S. 444,

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