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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1856-01-01 · Heft 11 · p. Seite 427

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 11
Article
[Rezension]
Date
1856-01-01
Page
Seite 427 (sequence 6)
Language
German
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Recensionen und Anzeigen. 427 ten", bei M11 zu erläutern, al$ wolle Maimonides sagen, ״die religiöse Doetrin bestell gar nicht wesentlich in'den O'eremonial- und Rechtsgesehen, sondern in den Grnndlehren des Glandens und in den tieferen Gegenständen, womit die Theologie sich beschäftigt." — ('ine solche Auslegung gebt etwas zu weit und könnte leicht mißverstanden werden. Maimonides!rollte l'ier blos auführen, das man durch den vorder erwälmten Midrasch sich nicht etioa verleiten lassen solle, als seien die O'erenioniallind Rechts ge sehe nicht 1ו^1101י Muh auozusir hren, sonderil allegorisch zu deuten (in Philo'schem gmive); das Parabolisiren beziehe sich vielmehr blos ans die l'öderell Walnheiten, deren Verständnis durch (Gleichnisse erleichtert würde. An eine Beschränkung der ״religiösen Doetrin" ans die (Glaubenslehren mit Ausschließung der i>eremonial- und Rechtsgesehe dachte Maimonides hier nicht. Pag. 20 wissen wir nicht, warum die Stelle Spr. Tal. 7, 7 נער הבר לב ,,urt onfant“ und llicht un adolcscent ober un jcutic honnno. dem Sinne gemäß, überseht ist? Tag. 25. Rote 2 sind die Worte des arab. Originals אלתי ענריא מא אלף פיהא iutereffant. Main.on. wollte also nicht sagen, daß über religions - pdilos. Gegenstände überhaupt kein Werk zeitber von einem jüd. Antor verfaßt worden, sondern dlos, daß kein derartiges Werk dis zu seiner Zeit gelangt, d. d. noch vorhanden sei. Pag. 27. Note 1 bezieht Herr M. den ״vierten Grund des Widersprnchs" או יריו י2נ' הנושאיב בההלפיב nicht ans Gleichheit der Homouyme, wie Schemtob, Ahrahanel und Andere, sondern legt diesen Worten einen allgemeineren Sinn unter. Wenn es z. B. an einem Orte heißt, daß Gott sich im Traume offenbare, an einem andern Orte hingegen, daß Trällme nur falsches sagen (Zach. 10, 2), so er ist!'re hierin darum fein Widerspruch, weil es zweierlei Tralimgattnngen gebe, wie Albo im Ieearun III, 10 weiter ausführt. — ^wahrscheinlich ward Herr M. zu dieser Auslegung durch die Worte im Morels יתראה בתירר בדב:~ ואין שם בתי רה veranlaßt; cm scheinbarer Widerspruch hlos wegen Gleichheit der Homonyme Ware nicht בהירה ברב״ zu nennen. Pag. 28 würden wir gern gesehen haben, wenn Herr M. dem ״sechsten Widersprnehsgrnnd des Maimonides" eine Erläuterung beigefügt hatte, da Mendel Levin in seiner hebräischen Paraphrasirung des Moreh (Zolkiew 1820) diese Stelle mißverstanden hat. Vergl. auch Fürstenthal's Comm. Pag. 31. Note 1. Anstatt des Tihbon'schen Satzes (ob nämlich u! den proph. B. ein Widerspruch der sieb. Art sei) וצריך שלא יגזור ארב בזה בשקול הדעת ובסברה טבלתי אוון והקוד tut das arab. Orig, blos

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