Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Über das Alter des Hillel'schen Kalenders
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 419 (sequence 8)
- Language
- German
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W i אן uf ch a ft liehe?luftä ge. 41«!Wacbufa u. dgl. in!)10־־ ta^cu flcmacbt haben. Pietleicbt bedienten fiel) die Boten der flic^oi^cn MamcclcY^ (S. Winer, Ha!»dwörtcrb., unter Mamcel.) Vgl. No sei׳ Hasel). 21 n, wo mehrere solche Halle erzählt werden, l'en'i Um einst am Persöhnringstage in Babylonien an und bezeugte daselbst die 10 Tage früher in TiberiaS, dem Stg des Berichts in jener Zeit, geschehene N'e»l»n0l»dvertnndigung. R. Nachman fastete an» Persöhnnngstage, wahrend ein Reisender ans Palästina ankam und il'iu berichtete, daß in Palästina der folgende Tag als Persöbnungstag gefeiert werde. — Es ist dies freilich etwas schwierig, wie man tu!).10 Tagen diese Reise machen tonnte; doch sieht man, das; bet angestellter» Sendbote!» diese Ätmdmachung regelmäßig »tnd rechtzeitig in Babylonien gemacht werde»» tonnte. In ruhigen Zeile»» tonnten die Bab»)lonier richtig sagen: ידעיין בקביעא דירה א; aber »nie unzuverlässig derartige Einrichtungen in jenen Eiegenden sind, bra»!cht wohl lticht erst gesagt zu werden — und darum wurde rot» Palästina darauf gedrungen, immer die doppelten Jeste zu halten: 'טלה! מהם ד,זהרו במנה: אבוהיבם זמנון דמהו ויו'. — Von Hillel's Maleuber ift feine Spur im Talmud, ja selbst spätere Tal»nudiste!» als Hille! gedenken dessen nicht, und N. ^tachman, der Schüler (? Lehrer d. N.) Naba'S, bentüht sich noch, de!» Schifffahrern eine Regel zu gehen, um sich in der Beobachtung der ivefte auszutennen. א״ר נהנע לנהותי ימא אתון הלא ירעיחו בקביעא דירחא כי הזיתו סיהרא ובו׳. Hillel's Kalender war also damals noch nicht bekannt. Eine Gelehrtenfamilie anö den» 11. 11 ab 12, Iahrb »rudert. Von H'r. L. Lc»v»)sohn in Worms. Nachfolgende Zeilen haben den Zweck, dem Leser die genealogische Reihenfolge solcher vier Männer vorzusühren, welche trotz ihres Perdienstes als Märtyrer oder Gelehrte um das Judenthum, dennoch thcils unbekannt, theils mißverständlich mit andern Männern gleichen Vornamens verwechselt wurden. Ich!!teilte den in Worms gelebt habenden Sturson, seinen Sohn Salomo, seilten Enkel Jakob und seinen Urenkel Menachem. Schreiber dieses konnte zu seinen» Bedauern aus Mangel an Hülfsquellen keine erschöpfende Abhandlung und kaum eilte ausführliche Skizze geben; dennoch darf er der Hoffnung sich hingeben, nicht ganz nuglose Notizen über jene dunkle Partie ans der jüdischen Geschichte des Mittelalters hier geboten zu haben. Simson lebte hierorts in der Zeit vor dem ersten Ärcuzzuge, 32*