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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1856-01-01 · Heft 11 · p. Seite 402

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 11
Article
Rabbi Simon ben Jochai
Date
1856-01-01
Page
Seite 402 (sequence 2)
Language
German
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102־;Tiat'bi Limo» bat Ioclvü. nad'tCH. Sie weiß ferner von einer Wnndertnr;1, berichte,1, die dieser an der Tochter des Meiner^ mit glücklichem Erfolge vorgenommen und in Zolge welcher er die (Erlaubnis; erbalten bade, steb lelbjt den Preis für seine Leistung \\1 bestimmen, (fr höbe!um 11m 2!icl׳cs als um die Herausgabe des (yfcietcö gebeten, ein 'Perlange״, dem auf der Stelle willfahrt worden sei iMeila 17a ״.!>). Trotz dieser Zusätze und Ausschmückungen ist die Reise selbst eine geschichtliche Tbatsache, da R. (yliei'er bei, Jose, der Gefährte N׳ Simon's, noch in seinem später» Leben z» balachische» Zwecken von ihr 11ן erzählen weis; lJoma ä/n), und auch eine Disputation zwischen DL Simon und DL Matbia bei! (yheresch, dem in Ron! lebenden Schulbaupte, ans uns gekommen ist iMeila l.!.). Üi. Simon stand in der Zeit, von der bier die Rede, vcrmuthlich schon in bobem Alter, da der Sobn!eines (follegen bereits eine balachische Autorität ist, und wird wohl bald daraus verstorben sein. Die näher» Umstände seines Todes stud unü nicht überliesert, wobl aber die Oenlichkeit, wo er begraben liegt, (so ivird nämlich (Baba Mezia Ick erzählt, daß die Leiche seines Sobnes ans Akbara, einer im nördlichen Galiläa unweit Safe! gelegenen Stadt, in die Höhle gebracht wurde, in weleher sein Pater beigeletzt ivorden war, so daß also das zwei Stunden von Tafel entfernte Dorf Meron, in dessen Nabe noch heute die Grabdenkmäler Beider gezeigt werden, übereinstimmend mit den ältesten Berichten als der Ort angesehen werden kann, wo R. Simon begraben liegt. Bis auf unsere Tage hat sich — nach ri111| im»s-<w 111' eovntz,' «!!> Oriciil. וו;*ן' Isr.־M־l .Fiisi'pli lieiijaniiit 11 --- die Litte erhalten, daß alljährlich am 18. Ijar (~ל״ג יעומ), dem Tage, der als Todestag R. Simon'S gilt, eine große Anzahl unserer Glaubensgenossen aus Palästina, Syrien und noch entlegenern Gegenden zusammentomint, »»! in begeisterter Weise das Andenken deS frommen zu seierli. Doch gilt diese Verehrung, wie ans den dabei beobachteten O.erenUMiieii hervvrgeht, mehr;){. Simon, dem Kabbalisten und Bersasser des Sobar, als N. Simon, dem hervorragenden Gesetzeslehrer. Ehrender und seine Bedeutung im Leben bestimmter bezeichnend sind die Aenßerunge« der Männer über ihn, die tbeils seine Zeitgenossen waren, theils einer Zeit angehörten, welche durch verwandten Geist ein klareres Perständniß seines Wirkens an die Hand gab. So beschwichtigt der Nass R. Simon ben Gamaliel seinen schon damalS ausgezeichneten Sohn, den nachmaligen R.Jehuda den Misch-

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