Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Rabbi Simon ben Jochai
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 369 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/2829132-2829192-2829203-2854698--03143-2854714- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
:liabbi Simen l'cu ,socbat.;5(111 iit'c1Y!11hm׳U'1! irürbe. Ölfilm aha' f0;ןt ihm: '.'AYiii Sohn, io .1ן10ן iit nicht im Atctlhe der 'Jllunu'h 11ץ milden, als in der Muh zu sangen; worauf :st. Simon emgrgnel: ׳)!her die (Gefahr, die uns der Unterlassung entspringt, ist doch des Kalhes. Ta :st. Simo» mit letzterer Antwort sagen will, das! er die (Gefahr, nicht belehrt zu werden, höher anschlagc, als jede andere, so weist ihm Aliha nicht ferner ansznweichen nnd gibt ihn! fünf peattistche siegeln, die Anshteituug und das Studium des (Hcscizcs betressend lPesuchint 112)'-). tum de!t 7 Jünger» Aiiba's, die nachmals als Lehrer geglanzt, wareit :st. Simon und :){. '.)A'cii die einzigen, die schon hei Lebzeiten ihGö Lehrers die Semichah iLehrerweihej erlangt tjerns. Svul'ch'ri» >!>>, obwol'l dieselbe allgemeine Analennttug erst dadurch erlangt zu haben scheint, das! sie von Ielnida heu Baba, dem letzten der >0 Martvrer, wiederholt wurde lbab. Simhedrin 1 i:1 יBei (Gelegenheit dieier Weihe konnte :st. Atiha nicht umhin, den durch Scharfsinn alle (lollegen überstrahlenden Mete über :st. Simon zn stellen, eine Beoorzngnng, dir die>en selbstbewußten Mutt» tief perletzte »nd seine» Lehrer zt> der Aensterttng verunlußte: Las; es dir genug sein, das! ich nnd dein Schöpfer deine Befähigung kennen. fragen wir seht, wie sich :st. Simon den Lchrnteinnugen Altba's gegenüber perhalten hat, so im ha, wir über diesen Punkt die bestimmtesten A'achttchien. :st. Simon selbst, indem er ׳eine Anordnung der Huluchot seinen Schülern zum Suchst»» empfiehlt, charukterisirl dieselben als eine Auswahl uns. der Altswahl, oder, L'l 50 geziouugen .tuet) fic Deuiuug Cer SS? orte .ו״ו:.־ך י:!־:•־ erscheinen km sic, so gibt Sie grelle, wörtlich geuo»m>e», durchaus keinen cvnö .1ן iehen Sinn, >00raus schon צד־יעא ausmerksau! macht. :>) Diese Austu nsi loivt■ an fee eitirten Stelle (b. Soul'. 11:1), wo die sZ-r.rge ausgeworfe» ist, wozu :11. Meir zweimal die c>ballen habe, ge- 100ffen, und!liaschi fügt als <S,׳unk sür die Aichianerkemnmg hinzu, das: :1>. Äietr noch zu jung gewesen sei. Da dieser Swund aber aus:11- Simon nicht oaftt, so scheint folgendes angenomuie» werden zu müssen, ^m Seen schalmi (1• 1•) wird gesagt, das! trüber jeder Lehrer seine Jünger geweiht habe, später habe »tan das :liecht der Weihe nur dem Palriarchenhause eingeräunn. Bermuthlich nun fällt die lenheilung dieses :liechte »och in die geil Akwa's, weshalb seine Semichah nicht die .grast einer in aller storur ausgeführte» Ordination hatte. Iehuda bcn Baba dagegen weihte sie zu einer geil, wo der einzige Spros! des Patriarchenhauses, der nachmalige Aast :11. Simon bcn Gamaliel, flüchtig geworden war, überhaupt die Auswrorteutlichkeit der Um stände der Sache rsültigkeit oersei)affen mus! 1 c.