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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1856-01-01 · Heft 9 · p. Seite 359

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 9
Article
[Rezension]
Date
1856-01-01
Page
Seite 359 (sequence 4)
Language
German
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Necensionen nnt> Anzeigen. 359 läßt. Die Identität der Hyksos und Israeliten hat also keine andere Basis, als Manctbo'ö judenseindliche Böswilligkeit, und man kann ans seine Berichte eben so wenig etwas geben, wie auf Apions Schmäbungen aus das israelitische Altertbum. Nachdem der Vers, auf diese Weise die Solidarität zwischen Israelitcn und Hyksos aufgelöst bat, sollte man!!!einen, es sei ein fruchtloses Bemnben, die chronologen Punkto non dem bin- und Auszug der Israeliten aus den egvptiscben Dynasiienreiben beweisen zu wollen. ׳Und doch verwendet der Berf. ans diese Untersuchung das letzte Kapitel, die letzten 15 Seiten. Die durch nichts erwiesene Hypothese, daß die Israeliten unter den! König Amos oder Amosis, dem ersten der achtzehnten manetlwnisehen Dynastie, Ägypten verlassen haben, ninunt Vers, als Ausgangspunkt an und gründet darauf feine Folgerungen. Mit Hülse der Hnndsternperiode und der neulich von Seyssgrtb eingeführten Constellationsberechnung dringt Berf. heraus, daß dieser Pharao AmoS oder Amosis am 14. August 1S33 v. Ebr. geboren sei, und in diesem Jahrhundert habe der Auszug der Ijraeliten stattgefunden! Wabrlich eine Schöpfung aus Nichts. Die Sevffarthscbc Eonftellalionstheorie läßt sich wissenschaftlich eben so wenig gebrauchen, wie die Entzifferung der ninevitischen Altertlnimer. Es fehlt bei allen diesen Forschungen der feste Grund, das 50£ p.01 טסדל cjt<5. Es ist noch Alles gassörmiger Dunst, aus dem sich nicht einmal eine irgend wie haltbare Hypothese krystallisiren kann. G. Archäologie der Hebräer. Für Freunde des AltertbumS und zum Gebrauche bei akademischen Vorlesungen. Von Dr. Jos. L. Saalschutz, Prof, der Archäologie u. s. w. Erster Tbeil. Königsberg. Gebr. Bornträger. 1855. (8. XVIII 11. 366 S. und vier Tafeln.) Der durch fcftte Leistungen auf den! Gebiete der biblischen Alterthumswissenschast schon seit einer Reihe von Jahren rühmlich bekannte Verfasser bat es in dem hiermit angezeigten Werke, dessen erster Tbeil uns vorliegt, unternommen, ein Gesammtbild des biblischen AlterthumS zu geben, und mit Freuden sprechen wir es aus, daß der Geist redlicher und gründlicher Forschung, objectiver und unparteiischer Anschauung, welche das Ganze durchdringen, die Anerkennung und den Dank Aller verdienen, denen die Erkenntniß einer heiligen Vergangenheit zur Lebensaufgabe geworden, und daß wir mit aufrichtigem Verlangen dem Erscheinen des folgenden TheileS entgegensehen. Es sind gerade unter

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