Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Über eine corrumpierte Stelle in der Übersetzung der LXX
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 283 (sequence 2)
- Language
- German
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Notizen. 283 (nachdem ich alt geworden bin) ist mir das Beglücktsein (durch minder'» noch nicht zu Theil geworden". Die Frage ist in einen kategorischen Satz umgewandelr, daber die Verneinung. Denn auzuuebmen, daß der Ueberseyer punktirt babe *לח?, ist in der Verbindung mit אחרי doch etwas hart. Die Worte 538 סד. können nicht von Philo selbst willfiirlid) zngesetzt sein, da er den Urtext gar nicht kannte. Auel) kann er sie nicht Behufs einer allegorischen Delltung zugesetzt baben. Denn wenn er sie auch dazu benutzt, so bedurfte er ihrer bierzu nicht, da ihm die Bedeutung des Wortes ' loaax schon Einlaß bietet. h>leichwobl dienen ihm diese Worte, so wie die Bedeutung des Namens,JGaax zu fast gleieben allegorischen Anwendungen, (n* sagt nämlich l. c. 00£דלי (’Aßpaap.) piv 8ף׳ <poa'v£Ta1 7877^0; xai ׳ysXov, ׳דס. [J.5XX5.׳ ׳yevvav סד eu8a1p.ov5iv faaax.סד ysvvYjfxa 5' i7l ysX<.)£ xai xaf^־ Also "2 538. ist n icht die Erklärung des Namens Isaak, sondern Philo knüpft an diese zwei Worte eben eine Deutung,, weil sie im Texte ihm Vorlagen, und er trug sie nicht in den Text, wie er manchmal tbut, um eine Deutung daran zu knüpfen, (iinige Zeilen weiter unten unterscheidet er ebenfalls 538 סד. von der Bedeutung des Namens 5 loaax, wenn er sagt: TOExeiG'ic.) w.yapoüv alVStja׳.?, aperr! &’ aiei xa1P£T(,)5 xa’- 7׳*P 7£vvr^evT0^ :00 eu8atp.ovsiv. Die Worte צדיק עשר. לי אלהים erklärt er mystisch: ' toaax sysvvYjG* 0 x3p10£ «0£דט yap Tuar^p sgtl ׳ד^ ^X&ia* 9305(.)*, GTrstpwv iv xa1$ xaf- Tsvvov :0 £1)5at|j.ov£iv. Diese Stelle beweist tbatsachlicb, daß ihm 538 סד.. im Texte vorlag, denn sonst batte er eben so gut sagen können GTTEi'pcov . ... rr4v /^oepdev, in Bezug auf Isaak. Sogar der Umstand, daß er in allen diesen Stellen סד *,jftaitxcvEiv setzt, und nicht ף-ד\> £u8a(.p.cv1'av, beweist, daß er eben jene Worte gewablt, die im Texte ihm Vorlagen. Wo er dagegen nicht wörtlich eitiren will, gibt er statt des Zeitwortes tut Infinitiv das Hauptwort e38a1jj.cvia. So in leg. :üleg. III p. 1102 B: ׳fj ocpxc’joa 0091a, üaßpa, 9t4gcv. 0; yap av axouGr,, crjy/apiixaL p.01. aXXa 95pe x£va iG^Ga׳. axouGai, otl xoxoxLv 7j apsxY; :׳!jv sjftai'Jtovfav ,loaax. . . Ferner de cherubim p. 100 . . . ^7rtXajj.vj;״f] 8ä xai סד s38a1p.ov»!a£ ys'vo^ *loaax ... und ib. p. 120. eftf 0p.08£ae:0t xai 0p.0xpa7:££0t. xai91;־Xapst01£ yev6p.£va1 GTcapouGiv sv a3xat£ yspo^ סד eu8atp.ov, xam xai ,Aßpaap. x<5 0690 . . . xov ,fGaocx. TeXsioTOtrjV 8e8«p־¥]xa1. Au einem andern Orte (de »OM. mut. p. 1070) werden die Worte סד eiSaipioveiv durch andere synonyme gegeben; aber Jeder, der jene Stelle liest, sieht sogleich, daß dort nicht wörtlich citirt werden , soll.