Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Noch ein Wort zur Soharstelle Abschnitt Balak
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 240 (sequence 6)
- Language
- German
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240 Notizen. 'תהד ופו\ dagegen wäre aber einzuwendcn, daß alsdann t,e Worte ודדו־.וא יוטא vollkommen überflüssig waren. Znckermann. Die Mischna Schabbat 2, 1 bat ולא בשטן קיק. Ueber dieses קיק gibt b. T. das. 21 (der jer. T. schweigt hierüber) mehrere Erklärungen. Hören wir auch eine» alten Profanscridentc». Strabo (17,2) berichtet (»ach Herodot 2. 94 >: ״(ägyptisch ist das ,(tili oder der Wnndcrstrauch, eine aus Feldern auSgesaete Frucht, aus welcher Del gepreßt wird, theilS in die Lampe für säst alle Bewohner des Landes, theils zu Salbe für die Aermeren und Arbeicsleute, sowohl Männer als Frauen" (vergl. auch Musaphia v. 2 קק). Etwas befremdend scheint nur bab. T. 29: עמר ר׳ יוחנן בן גורי ובו' ומד, יעשו אגש־ אלכסגדחיא שאין לחב אלא שטן צגוגוה. Dieser די יוחנן בן גדרי, ein (י»liege des ח' עקיבא (vgl. Erachin Il>), lebte kaum fünfzig Jahre spater als Strabo (vgl. oben S. 89), zu seiner Zeit war also noch der jtilianbau in Egypten in seiner Blütbc, und er laßt den Kik, der doch wie der obere Bericht sagt ״fast für alle Bewohner des Landes (Egyptens) zu Oel gepreßt wird", unerwähnt. Die Meinung müßte sein, daß da קיק verboten ist, so bleibt den Bewohnern Alexandriens nichts als שטן צנוגות. Vielleicht wurde um Alcrandrien kein Kiki angebauet oder daselbst nicht gebraucht.