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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1856-01-01 · Heft 5 · p. Seite 187

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 5
Article
Über die Lage von Petra
Date
1856-01-01
Page
Seite 187 (sequence 2)
Language
German
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187 Wissenschaftliche Aufsätze. Jemenit sein kann, welches nach Maasser-scheni st. 2 eine Tagereise südlich von Jerusalem lag, nicht das am gleichnamige» Meerl'nsen, welches volle 2 Grad südlicher als Jerusalem liegt; und erwägt man, daß nach Strabo Ni von Gaza dis zur Stadt Aila am Winkel des arabischen Busens nur 2Oll Stadien oder 072 deut>che Meile gewesen sein soll, so ist zunächst klar, daß er diese beiden Orte verwechselt hat, aber auch daß dieses Ailat vielmebr 10 römische Meilen westlich von Petra lag, was besser zu meiner Ansetzung von Petra paßt; trefflich würde bierzu auch die Bcrniutbnng von Rapoport in seinem ss'rccb« millin passen, daß dieses Olat Glnsa sei. dessen Ruineil Robinson süd. südwestlich von Becrscheba fand. Dieses Glnsa ist auch Ptol. .'»,10, IO nach Idnmäa versetzt, nur etwas westlicher, und die abweichende Form des NamcuS erklärt sich daraus, daß für Glat auch Ol/'bt und im Arabischen gesagt wurde. 4) PtolemäuS setzt ä, 17, Petra nur 76 seiner Oirade oder zwei gute Meilen südlicher, aber 12/ד Langengrade oder (»74 Meilen westlicher als Zoar an, welches naeb de-II. »kr >l. 4, 8, 4 an der Südspitze׳ des todten Meeres lag. 5) Derselbe setzt eS (vgl. st, 10, 7) nur 1712 Grad oder 1372 deutsche Meile südlich von Ieriä'0, wozu trefflich stimmt, daß Strabo 10 von Petra bis Jericho nur 3 Tagereisen rechnet. Os HegcsippuS setzt 1, 14 Petra an die ״arabischen Grenzen". 7> Das 2. 8ö». 14,7 crivälmte Sela, welches für das nachmalige Petra zu balten man schwerlich umhin kann, wird Nicht. 1, 30 bei der Höbe Akrabbim, also nach 4. Mos. 34, 3. 4. Jos. IS, 2. 3 wirklich fast genau in die Gegend gesetzt, wo ich jetzt Petra ansetzc; nicht es, sondern Bozra war die Hauptstadt des alten Gdoms, und da in Petra in späterer Zeit nicht die Jduiuaer, welche vielmebr in den Süden und Sudwesten von Judäa gedrängt erscheinen, sondern die Nabatäcr ansässig gefunden werden, so kann leichtlich die Zerstörung von Bozra und die Erhebung von Petra zu ihrer Hauptstadt das Werk der Nabatäer gewesen sei». Noch aber ist hier Folgendes zu erwägen: Joscphuö sagt An«. 4, 4, 7, Ahron sei in der Gegend von Petra gestorben, welches früher "Apxtj geheißen habe, und wieder ist. 4, 7, I, nach dem 4. Mos. 31, 8 erwähnten Midjaniterfürste» Reken, heiße bis zu seiner Zeit ' Apexö^, was die Griechen Petra benannten: wonach in der ersten Stelle für "Apx-r, offenbar "Apve-r^ zn lesen ist. und nach ihm identificirt auch GuscbiuS Petra und Rekein. Diese Identification von Petra und Rekem scheint für ErstereS noch eine andere Lage zn fordern, denn für das pentateuchijche Äade sch setzt Onkelos immer Re kam, der samari« tanischc Josua K. 22 Kadefch al-Rakim, für das unzweifelhaft mit

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