Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Beitrag zur Chronologie
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 183 (sequence 2)
- Language
- German
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Wissenschaftliche Aussätze. 183 MS angeeignelen :Ikeehellsertigkeit gebandhabt werden. Os ist Im ha׳ ^1 wüllscheil., den gallzen .Ualtiil des lüdrscheil Kalenders in ein seich anderes Gleis einzuführen, daß er sich imfan hdMnntai Reebllungsgrößen und Gesetzen besser anpassen, und sich daher wie jede Aufgabe anderer Art ausführen lasse. Die Bekanntschaft der keser mit der Theorie des jüdischen Kalenders voraussetzend, inanen nun die zur Orreiehling des Zweckes Notlügen Mitte! und ihre Anwendung ans der! jüdischen zkalender folgell. Man nehme die Woche als Einheit an, und drucke den Wochennherschusi eines mittleren Mondmonats i. <1 .׳ Tag 12 S tunde!l 703 (יי* heia firn als Wocheuhrnch in iyorm eines DeeimalhrnchS aus. Auch verlvandle man den erstell Mvlad der Schöpfung, eigentlich Tobllmol ad, Bharad 1 Tag -[■ 5 Stunden -s- 20 ׳j OheUfim in einen ähnlichen Deeilnalhruch, und man hat die Elements, wodllreb man den Molad eines jeden Monats eines beliebigeil Zaires durch einen Deeiuralhruch darstellen kann. Um nun für einen aus der Rechnung als Deeimalhruch sieh ersehenen Molad de!l Wochentag angeben zu können, must man sieh ein Verzeichnis; der in Decimalhrüche verwandelten Wochenta.ze, und oini^or in Dreimalhrüehe verwandelten, für die Molade wiebtigell TageSabschnitte entwerfen 1 Tafel II). Aus diesen l^'lelnenten sind Tafel 1 llnd JI 0!r hequemen Bereehnlulg der Molade zusammengesetzt. Bei der Berechnung der Tabellen war zll beachten, das; sich die IahreSkorm wegen eines «hclof in der Stellung des Molad Tischri andern kann. Wahrend z. B., wenn der Molad Tischri in der Nacht voll Montag zll Dienstag um 3 Uhr 20'1 Ohdafim trifft, ist der erste Tischri am Donnerstag, wird der erste Tischri an Diellstag fein, wenn der Molad in derselben Nacht 3 Uhr 203 Ohdafim eintrisst. Da um ein (vhdaef — 0,000005 — Woche ist mit die Berechnung der Molade in der PrariS nie über <000׳ Ialwe hinanSgeht, so mustten die Elemente der Mokatrechnung bis auf soviel Decimalstdlen berechnet werden, daß selbst bei der zur Berechnung von <000׳ Jahren vorkonlwenden Multiplikation und Addition die <>. Stelle des Deeinlalbrucl'S uu Resultate nicht von dem Betrage eines Ohelek beeinflußt werden kann. Deshalb sind die Decimalhrüche ans soviel Decimalstellen berechllet. Wollte man mehr als 6000 Zabre berechnen, so dürfte man bloS statt Bharad einen spateren Molad zur Grundlage nehmen. Dasselbe Mittel würde genügen, wenn mail mit Deeimalbrneben von weniger Deeimalstellen rechnen wollte. Da anall nun zur Bestimmung der Iabressorm irgend eines Jahres gewöhnlich die Berechnullg zweier aufeiüandersolgeuden Tischrimolade anwelldet, so ist auch nötbig, in Tafel II außer der Ausnahme Jach die beiden Ausnahmen BtutakpaL und