Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Geschichte der Juden in Holland
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 167 (sequence 6)
- Language
- German
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0concii aude!» Jahre 1 OiK*. »67 mehr als einmal ei» Lehrsitz der Philosophie und Phnsit offerier *); jedoch der Eid, den der üieetor der Universität vorgeschrieben, hakte in keine»! ,\allc einem Israeliten gestattet, eine Professur anznnehmen. Uebrigens gilt das Besprochene l'los in Betreff oon Professoren in einer der aeadeiuischen Faenltäten; denn wir werden in einem folgenden älapitel sehen, das! in den Atademiestädten oft jüdische Gelehrte besoldet wurden, um jngendlieben Gottgelehrten in der hebräischen, talmndisehen nud radhinischen Literatur Unterricht z» cvthoÜcn; wobei jedoch ,gewöhnlich da- Berbot, etwas ge,gen das Ehristenthnm zu lehren, erufthasl ein,geschärft wird. Bequemer war es für Jünglinge von jüdischer Religion, den höheren Unterrichk zu benutze». In der Mediein haben nicht selten junge Israeliten in einer unserer Universirälen stndirt. Bei der Prvmotio» war nur vorgeschrieben, das; bei dem Rector, lind den Professoren auch Rücksicht sollte genonunen werden auf die Sitten, das Leben und das geeignete Alter der Personen, ohne daß etwas von ihrer religiösen Gesiunnng erwähnt ward. Jedoch ist ungewiß, ob der Israelit, der im Jahre 165>l fein Promotionsschreiben vor dem Hofe von Holland nicdergelegt, mit der Absicht, als Advocat den Zutritt zu erhalten, inner- oder außerhalb des Landes stndirt hatte. >!z-ortsepun,g sei,gl.> S eenen aus dem Jahre 1006. Von 1) r, V. 1׳ c iv y s v l) u in W 01 1v o. Lluf dunkelbeschatteiem Bergesgipsel drängt sich unter eines Baumes Wurzel die Quelle hervor, sie zieht über den Rücken deö Berges ein Silberbaud, den Gipfel mit der Ebene verbindend; hier rieselt alsdann durch Wiesen ein grnnbedccktes Bächlein, das nach kurzem Lauf zu einem Bache, bald auch zu einem Flusse, endlich zu einem!nächtigen Strome sich bildet, der zuletzt in den endlosen Spiegel des Weltmeeres sich verliert. Gleich jener Quelle ist die Geschichte der Menschheit. . Bon der umschatteten Höhe deö Alterthums steigt die Sage herab, sie bildet sich zur festeren Form der Mnkhe, dieser bemächtigt sich die Dichtung, sie erweitert sich zur Erzählung und gestaltet sich zuletzt zur 2) Siehe Bayle, Olctiomrrür«: emique art. Spinoza.