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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1856-01-01 · Heft 4 · p. Seite 147

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 4
Article
Akabja ben Mahalallel
Date
1856-01-01
Page
Seite 147 (sequence 2)
Language
German
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ffiilTcnfdioftlühc?liiffatc. 147 fraglichen Punktes erforderlich erscheint, werden wir auch seine Lebensumstände berühren. Im Mischna-Traetat hdujot 5, 0 wird cv>aMt: ,/Akabja den Mabalalel bezeugte vier Lehrsätze, da sprachen die (belehrten zll ibm: ״,/Akabja! widerrufe die vier Lebrsätze, die dn ausgesprochen bast, und wir werden dich zum Ab-bet-din (zweiten Svnbedrial-Präsideitten) ernennen."" — (rv sprach: ״Mir wäre besser, all meine Lebetage ein Thor genannt zu werden, als das; ich auch nnr eine Stunde lang vor Gott als Frevler dastehen sollte! nicht soll man sagen: ״״um eines Amtes willen ist er seiner Ueberzengung untreu geworden."" — Gmer der von ihm bezeugten Lehrsätze lautet: einer Proselvtin, sowie einer sreigelassenen Sklavin gibt man kein hiferwasser zu trinken. Das hollegium berief sich ans Schemaja und Abtaljou (die Borgangcr von Hille! nrld SchamnmO, die einer sreigckassenen Sklavin h'iferwasser zu trinken gegeben; — Akabja erwrederte, sie batten es ibr nur zum Schein gegeben (d. h., es wäre kein wirtliches hiserwasser gewesen*). Ob dieser die Würde jenes Lebrer-Paareverletzenden Aeusiernng tbat man ihn in den Bann. R. Iebuda meint, es sei undenkbar, das; man emen Mann in den Bann gethan, der unter Allen, die an r,CD ע~ב im Tempel-Vorbos zur Schlachtung deS Pesach-OpferS sich einfanden, an Weisbeit und Sündenschen seines (Gleichen nicht batte." — Was nnn die Zeit betrifft, wann der bier mitgetbeilte Vorgang stattgefunden, so sind Raschi lind die hbronisten früherer Zeit der Ansicht, es wäre die des Tempel bestand es gewesen 2). Rapoport ist unseres Wissens der hrste, der die Nichtigkeit dieser Annabme in Frage stellte; er meint (Mer. chem. 5, 170), sie sei nichts weniger als begründet, vielmehr spreche R. Iehuda'S Aeusierung, ״es sei fern, daß Akabja in den Bann getban worden", dafür, daß er selbst — R. Iebuda nämlich --- nicht lange nach Akabja gelebt l>Uvc1 2 3). — Prüfen wir den von Rap. 1) Zn dieser Auffassung von ,,׳״דוגמא. השקוה bekennen sich die meisten und bedeutendsten Kommentatoren. — Ierusch. Moed ftat. 3, 1 heißt es: דבמה השקוה, מהו דכמה, דבזותה; dies ändert an der erwähnten Auffassung nichts, da דבוותה sich sehr gut auf פרשת סוטה beziehen läßt. 2) Dieser Ansicht ist auch Jost, Ge sch. d. Jsr. 3, S- 12L. 3) ובן גם עקביה בן מהללאל (ה׳ ה׳) אע״ם שתשבו ביתבי הדורות שהיה ח* תיבף אחר שמעיה ואבטריזן בשביל שהקשו רו הנסים מהם. איך ראיתם מובחת. ודברי ר׳ יהודה עליז ח״ו שעקביה גחגדד. מוביחים יותר שהיה הוא בעצמו חי אחריו בזמן קרוב. Ihm folgt G rätz, Gesch. d. Iud. IV, S. -42. Indessen läßt Napop. die Frage offen, indem er 1b. auch sagt: ואפשר גם בימי עקביה בן מהללאל כן, אם נחשבהו למוקדם מזמן ד" א זר׳ יהושע. —

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