Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Das Alterthum über Judenthum und Juden
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 87 (sequence 7)
- Language
- German
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DaS Altertlmm iil'ov Iudentbnm und ^uh'11. 87 allein sei Gott »»d Herr des Wanken. Die Cpfev uebtere ee ganz abweichend von anderen Völkern ein, und ebenfo die Lebensweise»; durch die eigene Ausweisung sübrte er ein menschenscheues und sreindenfeindlicheS Leben ein*). Die geschätztesten und dem ganzen Volke vorzustebcii zumeist befähigte» Männer wäblte er aus und ernannte sie n* Priestern. Ibre Beschäftigung soll ans den Tempel, ans die Gott zu erweisende!! Ebrenbezeugungeu und ans die Dvfer gerichtet sein. Er ernannte sie auch zu Richtern bei den böebsten Entscheidungen, »nd tranete ihnen die Ueberwaebung der Gesetze und der Sitten an. Daker auch bei den Inden nie ein König; dem durch Einsiecht und Tugend bervorragenden Priester wird die Macht übergeben. Diesen nennen sie Hohepriester »nd meinen, das; er ihnen der Engel <Verkünder) der Vesekle GotteS seit er rkeilt, sagen sie, in den Versammlnngen und sonstigen Zusammenkünsten das ihm Verkündete mit. Und die Inden sind in dieser Hinsicht so leichtgläubig, daß, wenn der Hohepriester eine solche Verkündignmg bringt, Alle ans die Erde »iederfallen und vor ibm niederknieeu. Auch ist am Ende der Gesetze verzeichnet, daß Moses ans den Befehd Gottes dieses den Inden vorschreibt. Der Gesetzgeber verwandte auch viele Sorgsalt ans die kriegerische Einrichtung und befahl den Jünglinge», sich in Muth, Ans harren und überbanpt im Ertragen alles Drangsal» zu üben. Er verlegte auch Heere in die an den Völkern angrenzenden Gegenden. Im Besitze eiiles großeil Landes (heilte er de» Einzelnen gleiche, deil Priestern größere Theile zu, damit diese durch beträchtliebe Einkünfte der Sorgen überhoben, unaufhörlich dem Dienste Gottes obliegen. Den Privaten wurde nicht gestaltet ihren eigenen Tkeil zu verkaufen, damit nicht einige Reiche die Tbeile ankansend die Aermeren unterdrücken und dadurch eine Abnahme an Menschen entstehe. Er wollte, daß die Einwohner minder erziehen; und da die Kleinen mit geringem Anfwande tmaßig) ernährt werde», so war das Geschlecht der Inden zahlreich. Auch hinsichtlich der Ehen und der Beerdigung der Verstorbenen schrieb er viele voll dem bei Anderen Gebräuchlichem abweichende Gesetze vor. linker der spatem Uebermacht der Perserherrschaft und der sie anflösenden (und auf sie folgenden) Maeedoner wurde durch Vermischung mit fremden Vieles in den väterlichen Sitten der Inden erschüttert." 3) Wäre den Alten das Gesetz Deuteron. 'Li, N Mannt gewesen: ״Berabscheue nicht den Egvpter, denn du warst ein Fremdling in seinem vande". so wären sic bald von dieser falschen Ansicht znrückaekoinme».