Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Die philosophische Bedeutung der Vierzahl
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 66 (sequence 12)
- Language
- German
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66 dlfccnjtoncn und Anzeigen. הנמצאות לאדם ד מינים. הראשון הוא שלמות הקני!. והמין הב׳ הוא שלמות הגוף. והמין הג' הוא שלמות הסרות. והמין הד הוא שלמות המעלות השכליות (l. c. 54). Die Religionsvhilosophie beschäftigt sich mit vier großen Fragen ארבע בקשות (More I, 73). 1) Die Erschaffung der Welt. 2) Das Dasein Gottes. 3) Die Einheit nnd 4) die Unkörperlichkeit desselben: הדוש העולם, מציאות השם, אחדותו, ושלילות הגשמות ממנו (vgl. Kommentar zu Jesode ha-Thora I, I). Auch in der pbilosophischen Architektonik überbaupt begegnen wir ebenfalls einer Tetralogie. Denn so tbeilt Maimuni das ganze System der Wissenschaften in vier einzelne Disciplinen: Logik, Matbcmatik, Physik, Metapbysik (מלאכת ההגיון, לימודיות, מבעיות, אלוהיות More I, 34), wabrend jedoch Beehai drei Tbeile der Philosophie annimmt (והחכמה מתחלקת לשלשה חלקים, Einl. z. Echo bot ba-Lebobot), und Arama benutzt diese trichotomische Eintheilnng zur Allegorisirung des Midrasch: שלשה אבנים היו וכוי (Akeda I porta 25). — Berg!. Ecneca im 80. Briefe: ]*hil0s0|»I>i:1c tros partes esse dixerunt et maxhni et plurimi auctorcs: moralem, naturalem et rationalem. — Ebenso Cie. Fin. V. 4: Fst forma ejus diseiplinao, sicut fere caeteraruin, triplex. — Auch Maimuni kennt übrigens diese trichotomische Eintbeilung (Milot Hig. l. e). Recensionen und Anzeigen. Ueber daö Phokulidcische Gedicht. Ein Beitrag zur hellenistischen Litteratnr. Bon Nr. I. BernayS. XXXV! und 7 Seiten griechischer Tort. Diese dem oben (S. 17 Anmerk.) erwähnten Jahresbericht des Seminars als Programm vorangehende Abhandlung bespricht einen unserer Zeit ziemlich unbekannten Gnomiker, dessen 230 Hexameter unter dem (gangbaren) Titel tcowj,«•« vou'Ü'euxov ein viel gebrauchtes nnd commentirtes Schulbuch des 16. Jahrh. war. Dieses Buch ist reich an bibl. Glaubens- und Eittenlehren, und verbindet mit ihnen ziemlich klassische Reinheit der Formen: und so empfahl es sich den Schulmännern jener Zeit, deren Streben dahin ging, ein Werk, das beiden Anforderungen genügte, der Jugend in die Hände zu geben. AIS Autor dieses Gedichts wurde ohne Bedenken der um die Ist. Olympiade lebende Gnomiker Phokylides angesehen: einen Verdacht gegen solche