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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1855-01-01 · Heft 11 · p. Seite 434

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
4 (1855)
Issue
Heft 11
Article
[Rezension]
Date
1855-01-01
Page
Seite 434 (sequence 4)
Language
German
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434 Recensionen und Anzeigen. (Machberet 3ä) ^>אי; auch Targum scheint diese Leseart gehabt zu haben: ,ארי חתבהוזון, LXX und Peschito hingegen haben unsere Leseart. Capitel II bis IV und auch V versetzt Verfasser unter Achas, übereinstimmend mit Ewald und Andern, die jedoch dabei von dem falsch verstandenen Verse ^עסי נוגשיו מעו aus gehen , als wenn der damalige König jung gewesen wäre, und dieses Könnte nur Achas gewesen sein; besser Vers, ״kindische Herrscher" gente bamboleggiante. — Hervorzuheben sind noch die höchst interessanten Bemerkungen über das Accent-Shstem, ein Gebiet, das Vers, durch Eingeweihtheit in die hebräische Sprache und unterstützt von Handschriftenvergleichung vollkommen beherrscht. Herrn Luzzatto's Werk, der anerkanntermaßen als einer der Begründer der jüdischen Literatur in der Neuzeit gilt, einpfehlen zu wollen, wäre anmaßend. Indessen, da Vers, in der Einleitung eine wahre Passionsgeschichte erzählt, die er durchgemacht, bis es ihm möglich geworden an die Herausgabe zu denken, so wird hoffentlich das jüdische Publikum nicht gleichgültig bleiben, ein so verdienstvolles Werk zu unterstützen. Ohne das Mäcenat des Herrn Albert Cohn, dem man stets begegnet, wo es gilt mit hochherzigem Sinne die jüdische Wissenschaft zu fördern, wäre dieser Kommentar im Schreibepnlte eingekerkert geblieben. Herr Albert Cohn hat zuvorkommender Weise auf. 1VV Exemplare abonnirt. •— Die Ausstattung ist befriedigend, doch wäre im Interesse christlicher Leser zu wünschen gewesen, die Qnadratschrist anstatt der Raschifchrift zu wählen, die den christlichen Gelehrten nicht geläufig ist. G.

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