Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Aus den Vereinigten Staaten
- Date
- 1855-01-01
- Page
- Seite 297 (sequence 3)
- Language
- German
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Aus den Vereinigten Staaten. 297 er sie zu seinem Panegyrikus — dieses ist eigentlich mehr wie Biographie — auf Revrd. Stiles gebrauchen konnte. Vieles in jeder Beziehung ganz Unbedeutende übergehend, wenden wir uns nun noch einem sogenannten Hauptwerke zu: History of Rhode-Island by Edward Peterson, Reverd. New-York. Taylor 1853. Auch dieses zeigt deutlich, wie selbst in der allerneuesten Zeit ein Referent die Geschichte behandelt. Seite 101. ״Im Frühjahr 1658 kamen Mardccai Campanall, Moses Panckocke, Levi und Andere, zusammen fünfzehn Familien, von Holland nach Newport. Sie brachten die ersten drei Grade der Maurerei mit und arbeiteten darin in dem Hause Campanalls. Sie und ihre Nachkommen setzten es fort bis zum Jahre 1742. (Document der Familie N. H. Gould.) Wir haben dies angeführt aus dem Grunde, weil dieses als die älteste Körperschaft (Loge) in den Vereinigten Staaten zu betrachten ist." — Gegen das Ende des Werkes heißt es: ״In der Stadtamtskauzlei ist noch die Abschrift einer Urkunde über ein gewisses Stück Land, verkauft von Nathanicl Dickens an Mardecai Campanall und Moses Panckocke, zum Begräbnißplatz für die Inden. Diese Urkunde ist 28. Februar 1677 batirt. Daraus geht hervor, daß einige von den Nachkommen Abrahams eine Zuflucht gegen Druck und Verfolgung aus dieser Insel im Meere zu einer frühen Periode der Cvlonie gefunden haben. Es wird gesagt, schon im Jahre 1657. Wie lauge vor der Erwerbung des Begräbnißplatzes? haben wir keine genauen Mittel festzusetzen. Die ersten Juden in Newport waren holländischer Abkunft, von Curassao, besaßen aber weder das Vermögen, noch die Intelligenz und den Unternehmungsgeist, welche diejenigen so außerordentlich auszeichneten — eminently distinguished — die sich später hier niederließen. Dies und auch die geringe Anzahl der ersten Juden erweist die lange Zeit zwischen ihrer ersten Niederlassung in Newport bis zur Erbauung der Synagoge. Es ist nicht wahrscheinlich, daß sie während dieser Zeit u. s. w. — wie früher, bei Roß — und es ist hier eine Tradition, daß sie von Anfang her öffentlichen Gottesdienst in ihren Privathäusern gehalten haben. Zwischen den Jahren 1750—60 kamen viele Familien von Vermögen und Auszeichnung in dieses Land aus Spanien und Portugal, und ließen sich in Newport nieder. Diese trugen viel zum geistigen und geschäftlichen Gedeihen der Stadt bei. Wh ich contributed largely to the intelligence and commercial prosperity of the town etc.“ Das Weitere ist wie schon hier der Schluß, den wir nur der