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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 12 · p. Seite 466

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 12
Article
[Rezension] / J.
Date
1854-01-01
Page
Seite 466 (sequence 2)
Language
German
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466 Ülcccnftoncn und Anzeigen. die gebübrende 9tüeksiebr genommen wird. Die Disposition des lebten Tbeiles, des fivuMioimteu 3.vvucbbudn'6, ist eine wobl gegliederte und den Stoff geschickt bewältigende. Der ׳Anstoß, den «um an der allerdings etivas gar dickt gehäuften Sanunlnng von oft sel׳r nngleieharkigen Svrüeben nchueu konnte, wird du red die Bewertung י\א Berf. in der Vorrede so ziemlich beseitigt. Daß die nnd da ein Spruch nickt an seiner Dteile stellt ldie unter tz 1 der E!nle!1ung bingeffellten Sprüche 2 11. ft beispielsweise waren passender unter $ 2 untergebracht), wird durch die große Menge derselbe!! genügend enrschnldigt. 30 glauben wir denn den ind. Religionslebrern einen Dienst zu erweisen, wenn wir sie ans iuetf überaus brauchbare Schulbuch aufwerksan! wachen. Was das zweite vier zu beurtbeilende Buck, die jnd. (beschickte von ^iebteusteiu, betrifft, so durste darin von der Erlanbiuß, daß ein Sel?nlbuci׳ nicht auf eigenen Forschungen zn bernben brauche, ein etwas überschwänglicher (Gebrauch gewacht worden sein. Ist. was wir gern einräuwen, den! Vers, eines ('׳wschickrsbuches für die Volkssebule der Stoff ein gegebener, so wird der Vers, selbst, wenn er anders überbauvt Etwas geben will, zun! wenigsten die Iorw geben und in der gründliebe!r Dnrebarbeitnng nnd gesck!naelvollen N!n'er...nng deS von anderswober enrlebnten Stoffes die Berechtigung, sieb anss Büeberschreiben zu verlegen, gewissenbast dartbun wr'iffcn. Herr 2. bingegen zeigt fick selbst in der Diction von den ihm vorgelegeneu Werken so abhängig, daß er da,!00 er nickt wortgetreu ist, baust'g nur kürzt nnd die Eonstruetionen vereinfacht. Das Bebauptete durch Eitate darzutbun ist darum unnotbig, weil der Vers, selbst in der Vorrede die Hülfsmittel. deren er sich bedient bat, anglbt, überbauvt ebrlick genug ist, eine thetlwcis wortgetreue Benlljzung Anderer einzugeste!,en. Abgesehen davon, daß gegen die Berechtigung zu einer derartigen Benutzung, zunial wenn sie sich über einen großen Tbeil des Buckes erstreckt, siel) Manches sagen laßt, mußte ein solches Verfallen aus die gesunde Haltung des Ganzen, ans die Eiubeit und Vernünftigkeit des Tones, sogar aus die Eorrectbeit des Styles — in einem Schulbuehe gewiß keine untergeordnete Rücksicht — den allernachtbeiligsten Einfluß üben. Einige Proben mögen ein Bild von den eben gerügten Jneonvenienzen geben. Hier und da unterbricht der Vers., wie um sich von seinen Vorlagen zu emaneipircn, die Darstellung durch Reflexionen von geradezu komischer Naivität. S. 16. ״Wie unrecht von Antiochuö, daß er den jüd. Untcrthaneu einen Hohenpriester ausdrang und Jason darum seines Amtes entsetzte, weil sein Bruder eine größere Summe bot!" S. W. ״Wir wollen dies (das Streben der christlichen Geistlichen, Proselyten

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