Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1854)
- Issue
- Heft 8
- Article
- Über den Verfasser des polemischen Werkes: Sefer ha-klima
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 327 (sequence 8)
- Language
- German
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Wissenschaftliche Aufsätze. 327 ממה ש״אר״ול מ׳ שגה קודם החרבן פסקה. לשון של זהורית י והנה לפי מה .שביאר מטיאו טעו בחשבונם עשד שנים (v,ö mögen diese wenigen Belege genügen, um h'11 (Heist erkennen zu lassen, in dem das '.0' הבליטה abgesaßt ist. Epbob-i hält sich diesmal fern von den philosopbischeu Waffen, die ihm zu Gebote standen. Ginmal wollte er schon Gesagtes nicht wiederholen, da seine Epistel noch in frischem Gcdachtniß leben konnte. Was ferner vom philosophischen Gesichtspunkt aus für jene Zeit zu sagen war, daö hatte sicherlich sein Lehrer Ebiisdai in seiner von Schein-Tob erwabnten und gepriesenen, bis jetzt aber noch nicht wieder aufgcfuudenen Abhandlung in scharfsinniger Weise vorgebracht. Darauf deutet Ephodi am Schluffe seines Werkes hin, wenn er sagt: זהו מד. שראיתי תפארת הרבנים נר״ו לכתבו להשלים רצונך רצון ׳מוכני סגה וכתבתי ב!ו ההר קצת ספקות חדשו נגדנו עם שידעתיך כביר כח ללחום מלחמת השם וקטנך עבה ממתני לחדש פלפולין בו יגוהון ולגלות עמוקות על תשובות באנשי און אך אמרתי אם יבא המאמר.הזה ליד מי שלא הרגילו השיג כהשגחתך (בהשגתך?) אולי יאלרו עיניו במעט הדבש הזה. Ephodi sollte der Aufforderung seines Meisters gemäß eine historisch und exegetisch dnrchgcführtc Polemik in populärer Form dem Volke bieten, wie aus diesem Schluffe und der in Goldeuthal's Katalog abgedruckten Einleitung ersichtlich ist. Dieser Aufgate unterzieht sich Ephodi: יי צרעת המיניות במצחוח האנשים פודהת, wril gar Viele seiner Zeitgenossen, erliegend den über sie verhängten Leiden, nicht nur äußerlich zum Ehristcnthum sich bekannten, sondern auch schon Herz und Geist vom angestammten Glauben abzuwendeu begannen. Und Ephodi hat seine Ausgabe, wie schon Schem-Tob von ihm rühmt, in trefflicher Werse gelöst. Das Werk בלימת הגרם zeugt, gerade wenn man den Brief damit vergleicht, von einer geistigen Begabung und Gewandtheit, wie sie nur großen Meistern eigen ist, die allein im Stande sind, dem Inhalte und Zwecke einer Schrift jedesmal den entsprechenden. Ausdruck zu verleihen. Wie Abr.. b. Chija, angeregt durch seinen Lcbrcr Moses Ha-Darschau, Israeli, aufgesordert von R. Ascher und Mendelssohn auf Veranlassung des R. Hersch Leviu ihre bekannten Werke abgefaßt haben, so schrieb auch Ephodi das Werk בלימת הגרם auf den Wunsch seines Meisters R. Ebisdai, dem er es, wie aus dem einleitenden Gedichte hervorgeht, als Zeichen seiner Pietät שי למורה״" in Bescheidenheit widmet. In diesem Lichte betrachtet muß jeder Zweifel und jede unklare. Vorstellung über Ephodi'ö polemisches Werk ס' הבלימה schwinden. Wien. M. Sa eng er, Würlemb« RabbniatScand. 24*