Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1854)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Chronologische Ansetzung der Schriftgelehrten von Antigonus aus Socho bis R. Akiba
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 274 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2829132-2829164-2829172-2853191--01777-2853232- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
274 Wissenschaftliche Aussätze. welche Zochanan HyrkanoS nach Slibbufduit (50 a über die Pharisäer ersetzen ließ, und die ant. 13, 3 07—5 ״ in Ucbm'injtimnuuui mit Be rach et 20 a ru dessen sratere Zeit verlebt ist, also ungefähr IN) v. übl. Zeitr. rmigetommen oder um diese Zeit gestorben zu sein: hierzu nämlich paßt gilt 1) der Aue druck SUdduschin (50 a, daß von dieser Verfolgung an ״die Welt verödet" gewesen sei, bis 2chimcu bcu Säbatach kam, welcher Ausdruck eine Zwischenzeit von wenigstens 2(5 Jahren voraussetzt; 2) die l^'bagiga jer. 2, 2. Smiedrin jer. (5, 0 erzählte Zluebt ihres anderen Schülers Zehn da ben Tabbai nach (>gypton: Dieser soll nämlich durch sie beabsichtigt haben, dem von den Zerusehalemern ihm zu gedachten Präsidio Snnedrii zu entgehen, welche Stellung allerdings tu jener 2eiderlszeit als ein bedenklicher Posten erscheinen mußte. "Auch läßt sieb bei dieser Annahme der Streit in den beiden zuletzt eitirten Stellen und hhagiga 1(5l», ob dieser Zelnlda den Tabbaj oder ׳Schimon ben Schatack Nüßi gewesen sei, genügend anSgleiebeu. Hyrkan wandte sich seit jener Verfolgung den Zedukim zu ivgl. ant. 1:1,10,0. Beraebor 20 a), sein Sohn Iannai Alerander folgte ihm hierin, und Zedukim füllten nach Megillat-taa!ür >1. 10 das Synedrinm ans; Iehuda ben Tabbaj, wenn auch nicht selbst Zeduki, wie die ätaraiken behaupten, doch ohne Zweifel gegen sie geschmeidiger, gibt nach längerem Aufenthalte in (Ägypten dem wiederholten Wunsche nach und tritt an die Spitze des SynedriumS, vermuthlieh schon vor den bürglichen Unruhen, welche nach aut. 1:1, 13, 5—14, 2 von 05 bis 80 v. ühl. Zeitr. stattfaudeu, und dcnell die znrückgedrängten Peruschim nicht fremd gewesen sein mögen; aber von 80 an batte der Xönig Nube, und nach den talmudischeu Nachrichten, besonders naeb Megillat-taanit SK. 10 scheint es, daß!licht erst nach seinem Tode, sondern schon geraume Zeit früher der Pharisäismus wieder das Haupt erhob, vermutblich auf Betreiben des Schimon hen Schatach, welcher des Königs Schwager gewesen sein soll; von ihm wurden die Zedukim allmälig wieder aus dem^Svnedrio gedrängt (Megillat-taanit -d. 105, und den Iebuda ben Tabbaj wußte er durch beigebrachte Gewissensserupel dabin zu bringen, daß er sich ihm unterordnete (hhagiga 10b. Maceot 5b), ohne Zweifel ist dies auf den Uebergang des Präsidü von 2A׳uda ben Tabbaj auf ihn zu beziehen, wie denn Schabbat jer. 1, 4. Metubot jer. 8, 11 eine Verordnung von N. Jona ans Iehuda ben Tabbaj allein, von einem Anderen auf ihn und Schimon ben Schatach zurnckgefübri wird: diese Verordnung gehört freilich nach Schabbat 1<5b erst in hie Zeit, da die Wittwe des Königs Jauna regierte, allein R. Jona, der dies vielleicht nicht gewußt Hai, muß doch