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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 3 · p. Seite 123

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 3
Article
Nachtrag zu dem Artikel "die Fälschung in dem Texte der Septuaginta" ff.
Date
1854-01-01
Page
Seite 123 (sequence 3)
Language
German
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Notizen. 123 Auferstehung Jesu (so genau nahm man die Sache nicht) wirklich adgelaufen seien. Hin tieferes Eingehen auf die drollige Ehristologie der griechischen und syrischen Patristik wird noch manche Beiträge zur Würdigung der Varianten in der Septuaginta liefern. ® raetz. Zur alten Geographie Babyloniens. In einem Briefe Oppertö vom 24. SepL. v. I. (s. Kuli. <16 In Soc. dc googr. October) beißt es: ,steh bade so eben die riesenbaften Ruinen von Akkarkus, 25 Kilometers (etwa 7 Stunden) westlich von Bagdad besucht. Man kann sich nickt direct dabin begeben, da das schlammige Wasser des EaualS Saklawijad, der in den Euphrat fällt, bedeutende Umwege nöthig macht. Ich habe Grund zu glauben, daß Markus identisch ist mit Bit-Asargat (Tempel des Asargat), ein Name, der sich auf den nach Nabuchodonosor benannten Backsteinen findet. Die alten Griechen sprechen von einem Tempel der Atargatis in Mesopotamien. Man ist versucht, den Namen Atargatis als eine bloße Korruption des Bit-Asargat zu rechnen. Nach der Mythologie der Babylonier und Phönicier war Atargatis eine Göttin, die sich mit ihrem Sohne Jchthys (Fisch) in den See ׳von AScalon stürzte. Unter den Ruine!: von Akkarkus bemerkt nran einen großartigen aber ziemlich beschädigten Bau, der am Fuße 300 Metres im Umkreis und nock 40 Metreö Höhe hat. Es sind dies wahrscheinlich die Ruinen eines Ungeheuern babylonischen ThurmS, dessen Bauart jedoch von der anderer chaldäischer Denkmale verschieden ist. Die Backsteine bei demselben sind schwarz und sehr dick, aber nicht sonderlich breit; sie sind durch ein Eement aus Erde und Schichten von Schilf verbunden. Von Inschriften konnte ich aus den Backsteinen von Akkarkus nichts entdecken. Ich gedenke mich in einigen Tagen nach Nisser zu begeben, welches mit dem Ealneh der Genesis und wahrscheinlich mit dem Hipparenum des PliniuS identisch ist. Auf den zu Nisser gefundenen Backsteinen entdeckt man in Keilschrift bald Jppar-Anu (Land Anu'S), bald Cal- Anu (Haus Anu'S). Arm war ein chaldäischer Gott. Aus den Namen Ipper-Anu und Cal-Anu bildeten sich später die Städteuamen Hippareuum und Chalane. Man verwechselt manchmal Hipparenum mt Sippara, einem von Berosuö citirten Ort am Euphrat. — Wir haben oben von den nach Nabuchodonosor benannten Backsteinen geredet; unter den Namen, die man. darauf findet, ist auch der von Bit Zida, Tempel

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