Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1854)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Genealogisches und Chronologisches in Betreff der Patriarchen aus dem Hillel'schen Hause bis auf R. Jehuda ha-Nassi, den Redacteur der Mischna
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 105 (sequence 8)
- Language
- German
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Wissenschaftliche Aufsätze. 105 wieder zu monfHtuivcn, wodurch auch die (nnjetzung eines נשיא!!!!- umgänglich uotbwendig wurde. In diese Zeit ist der Borsall zwischen הלל und den ביי בתיי* ה zu sehen, durch welchen O'rsterer aus der Dunkelheit bervortrat. Indessen kann חלל auch vor seinem Eiege über die בני בחירה wenigstens in den Gelehrteu-äUeisen nicht unbekannt gewesen sein, dafür spricht schon der Bericht (Pej. (Hi :0: אגד־ו לתן אדם אחד יש שעלה מבבל והלל הבבלי שמו ששימש *געי גדולי הדו- שמעיה ואבטליון וכד. Ja, schon die tragische Weise, wie הלל den letztgenannte!! Lehrern bekannt wurde (Ioma l>), war geeignet, die Aufmerksamkeit der gelehrten Welt auf ihn zu lenken, und so konnte er auch den! Herodes!licht lauge mehr unbekannt bleiben. Ich wäre sogar geneigt, Hillel unter Diejenigen zu zählen, die nach Arebäol. l. e. dem Herodes de>r Untertbanen- (<id geleistet haben; es stinlmt dies besser zu Hillel's. friedfertigem und nachgiebigem O'barakter'). Für ibn lag ancb in dem genannten Oide durchaus nichts Anstößiges; denn indem er den! Herodes Treue schwur, bracb er sie feinem Andern. Anders freilich verhielt es sieb mit S eben! a ja und Abtaljou. Diese hatten dem Herodes die Tbore Jerusalem'^ geöffnet, sicherlich in der Voraussetzung, er führe die Sache des Hy׳- kan, mithin mittelbar auch die Sache der Peru sch im. Bald jedoch gewahrten sie, daß der schlaue Iduuläer sie überlistet habe. Die Hintergangenen, die cs besonders schmerzen mußte, wider Wissen und Willen zum Sturze der basmonaischen Dynastie ein Werkzeug abgegeben zu haben, — konnten uumöglich obendrein noch dem Tbronräuber durch Leistung eines Untertbanen-Oides einen neuen Polster auf den geraubten Thron legen. Für sie war die Eidesverweigerung eine hohe Ehrensache, eine moralische Aotluvendigkeit, eine heilige Pflicht. Hillel hingegen batte weder zum Sturze des haSmonäischon, noch zum Ausbau des berodianischen Thrones etwas beigetragen; er fand letzter!! bereits factisch bestehend vor. Was also hätte ihn abbalten sollen, sich zu verpflichten, nichts gegen das Bestehende zu unternehmend — etwa der Umstand, daß Herodes nicht legitim war? Vom höben! religiösen Standpunkt ans konnten auch die HaSmonaer nicht .für legitin! betrachtet werden, da sie weder Davidi sch er, noch überhaupt I n da i scher Abstammung waren2). Doch so lange kein D a v i d i s ch e r Prätendent austrat, \) Bergs, j. Bez. 2, *; Ab. 1, 12. Der Auddruck nV2*־־ ibid. zeigt, f a|! Hillel nicht bloß S t a n! m c Sg e n o sse n in! Auge hat — 2),Siche Nachmanideö (-'ommentar zur (Genesis, 6ap. 49, B. וזה היה עונש החשמונאים שמלכו בבית שני־ - שנכרתו כולם .בעין