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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1853-01-01 · Heft 12 · p. 472

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
2 (1853)
Issue
Heft 12
Article
[Rezension]
Date
1853-01-01
Page
472 (sequence 5)
Language
German
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472׳ Recensionen und Anzeigen. wo בכות stehet, befindet sich die Randbemerkung, daß es wohl נכות ״ , Augapfel" heißen solle. Brecher benutzte überhaupt keine korrekte Ausgabe bei seiner Arbeit über den Eusari, wie ich schon an einem andem Orte bemerkt habe (vgl. Munk, Philosophen u. philos. Schriftsteller d. I., Anhang S. 98. Zusatz des Uebers.). — Das Büchlein schließt mit dem Abvruck eines wirklich schönen und rührenden Piut's אדיבה לפ׳ שמעו; von anonymem Verfasser, den. Simon b. Aemach erwähnt und der in mehreren handfchriftl. Sammlungen sich befindet. Jeder Literaturfreund wünscht gewiß aufrichtig, daß es Hm. Dukes gelingen möge, feine bisherige fragmentarifche und minder geordnete Mittheilungsweife aufzugeben und dafür ein vollendetes Werk über die Geschichte der jüd. Poesie zu liefern. Dr. B. Beer. ספי שם הגדולים , ועד לחכמים . כל החלקים והמסתעפים - לריגאון הגדול החסיד והמפורסם מדהר״ר חיים יוסף דוד אזולאי!להד, . נדפסו עתרי בסדר הרש ומועיל והיו לשתי מערמת: א) מערכת גדולים, ב) מערכת ספרים . והכל ערוך ומסודר כפי א׳ב עם קצת הערות בסופו על ידי יצחק אייזיק בך־יעקב . ווילנא תר״יג לפ״ק . Es wird letzt von jedem von nur einigem wissenschaftlichen Geschmacke angehauchten Talmudforscher zugestanden, daß die Kenntniß der Austinanderfotge der talm. und nachtalmudifchm Autoren zu einem gründlichen Studium unentbehrlich sei. Zwar wird von einer Seite geklagt, daß seit einiger Zeit Kenntniß der Namen an die Stelle der des Wesens getreten, über der Forschung über Jahr und Tag — und wenn möglich auch die Stunde— der Geburt und des Todes eines Autors, der Autor selbst vergessen wird; man laßt sich angelegen sein, wie vielma! ein Verfasser genannt und von wem er citirt werde, ohne daß man Zeugniß abgelegt, daß man ein Eitat gründlich verstehe, eine kalte todte Form drohet an die Stelle des reellen lebendigen Studiums zu treten und sie wird zu dem Erfolge führen, daß für Bibliognomie Bidliomanie kommen, wer die meisten Bücher besitzt der eigentliche Gelehrte, wer die meisten Titel nachgeschlagen der Wissenschaftliche sein wird. Aber es muß auch eingeräumt werden, daß ohne historischen Faden eine wissenschaftliche Kenntniß des Talmuds nicht erlangt werden kann, und daß den Stab über die Bemühungen auf diesem Gebiete brechen von gänzlicher Verkennung der Anforderungen der Wissenschaft zeigt. Daher muß ein Werk wie das vorliegende mit wahrer Freude begrüßt werden. Afulai vereinigte die gediegenste Kenntniß mit der umfassendsten historifchen Forschung. Von Ersterer legte ec in vielen talmudischen Eommentarm, von Beiden zugleich in seinem שם הגדולים die sprechendsten Beweise nieder. Dieses Werk erschien zn Livorny von חקל״ד bis תקגח in vier Theilen: zwei Theile

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