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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1853-01-01 · Heft 11 · p. 436

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
2 (1853)
Issue
Heft 11
Article
Fälschungen in dem Texte der Septuaginta von christlicher Hand zu dogmatischen Zwecken
Date
1853-01-01
Page
436 (sequence 5)
Language
German
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m Recensionen und Anzeigen. polirt hat, um das Stillschweigen eines zeitgenössischen Schriftstellers über Jesu nicht gegen sich zu haben. Gr ätz. Necensionen und Anzeigerr. Die Bibliothek Saraval's in Triest. Die hebräische und orientalische Bibliothek des sel. Leon V. Saraval, welcher ihr ehemaliger Besitzer ein halbes Jahrhundert hindurch die größte Sorgfalt zugewcndet hatte und deren Catalog uns eben unter dem Titel catalogue de Ja bibliotheqne de litteratnre liebraique et orientale et d’Auteurs liebreux de feu ]\fr. Leon V. Saraval, Trieste 1853“ vorliegt, steht jetzt Lei dessen ältestem Sohne, Hrn. M. Saraval zu Triest, zum Verkauft. Indem wir uns beeilen, die Aufmerksamkeit des gelehrten und gebildeten Publikums uns dieselbe zu lenken, bemerken wir, daß die in Rede stehende, in der gelehrten Welt bereits rühmlichst bekannte Bibliothek ihren Ruf bei ihrem Reichthume an seltenen Ausgaben und kost- Laren Manustripten vollkommen verdient. Der genannte Catalog ist nach den allgemeinen Angaben des Hm. Dr. Steinschneider angefertigt, welcher sich während seines vorjährigen Aufenthaltes in Triest ausschließlich damit beschäftigt hatte, einen Theil der Handschriften und gedruckten Werke zu prüfen und dann später den Catatog der Manuscripte vor dessen Drucke durchgesehen hat. Der Geftmmtcatalog umfaßt sechs Abtheitungen, von denen sich die erste über die chronologisch geordneten Ausgaben des fünf- Zehnten Jahrhunderts, die zweite über die gleichfalls chronologisch geordneten Bibeln und die einzelnen Thecle der heil. Schrift, die dritte über die verschiedenen gedruckten Werke bei alphabetisch geordneter Angabe der Autoren, die vierte über die anonymen Bücher und Zeitschriften in fremden Sprachm mit Ausschluß der hebräischen, die fünfte über die Sammlungen, Zeitschriften und anonymen Werke in hebräischer Sprache und endlich die sechste über die Manuscripte verbreitet. Schon ein bloßer Blick auf die reichhaltige Sammlung, die sich auf 1490 Werke belauft lehrt den Werth derselben kennen; die Handschriften, deren Anzahl Aunz (vgl. zur Geschichte und Literatur I, p. 243) noch im Jahre 1845 zu 23 angab, 'enthalten in 69 eodieibns nicht weniger als 124 Werke; unter den 48 Jncunabeln befinden sich mehrere, die man vergebens in Deutschland und vielleicht selbst in London und Oxford wieder suchen würde, und von den später edirten Werken finden sich hier die seltensten Ausgaben und meistens dieeditione8

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