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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1853-01-01 · Heft 11 · p. 432

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
2 (1853)
Issue
Heft 11
Article
Analekten
Date
1853-01-01
Page
432 (sequence 4)
Language
German
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IRI
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43L Wissenschaftliche Aufsätze. IV. Ein Culturgemälde aus dem Ans. des 18. Jahr- Hunderts. Je weniger Quellen aus dem Ende des 17. und dem Ans. des 18. Jahrh. dem Geschichtsforscher zu Gebote stehen, desto interessanter und wichtiger wird jedes Dokument. Ein solches, das die Culturzustande der Juden um diesen Zeitraum schildert, befindet sich in dem Werke חבורי לקוטים, Novellen zu verschiedenen Traktaten des Talmuds (Ven. 1715,4.), von R. Selig Margaliot, dem Verf. des בסף (ברר auf dm Pentateuch. Der Verf., der von dem reichen Gönner Bärmann in Halberstadt unterstützt wurde und zum Behufe seines Aufenthalts in Palästina 200 Thlr. jährlich erhielt, entwirft in dem großen Vorwort ein Gemälde von den verschiedenen Methoden des Talmudstudiums 4), dem Hasse der deutschen Gelehrten gegen die Polen, der Feindseligkeit der Rabbinm unter einander, den Zuständen der Juden in Polen, der Furcht der Rabbiner vor den Vorstehern der Gemeinden, der Käuflichkeit von Rabbinaten, der Werthschatzung der Vorsänger, der Eitelkeit der Vater', daß ihre Kinder חריפים genannt werden, wahrend sie kaum die Bibel verstehen, der Freigebigkeit der Polen und der Engherzigkeit der Deutschen ^) u. dgl. Dies Alles ist mit Ernst und sittlicher Entrüstung behandelt und gibt uns ein Bild von den innern Zuständen der Juden in der damaligen Zeit. Fälschungen in dem Texte der Septuaginta von christlicher Hand zu dogmatischen Zwecken. Bekanntlich vanirt die Septuaginta vom hebräischen Texte in den Lebensjahren der meisten vorsündfluthlichen und nachsün fluthlichen Träger der Geschlechter bis Abraham durchweg um 100 Jahre. Bei den antidilurianrschm Geschlechtern hat die LXX vor der Zeugung des Vaters 100 Jahre mehr, und nach der Zeugung 100 Jahre weniger, so daß die Gesammtsumme der Lebensjahre — bis auf geringe Differenzen — in beiden Texten stimmt. Bei den postdilurianischen Urvätern hat sie וזד. דיד גרמא בנבזיקין שרצו?1?ימוד דרך :4) Die nicht ganz deutliche Stelle lautet ש לי ע" ק ר״ל סגנון כגון צי ב צאו וי "לי בל״א ובלשון איטליא אישקק״י או טי״רקיש פ״ערריל פאלש״י ביגי״ל איין צייכנש איו קיץ איין צי י כנש וכיוצא בדן בסגנון דר. דוא צריך לדקשות ר' או ז׳ קושיוד ומחמד זד לפעמים דיו נוטים מדרך תאמת! אבל אדר שקם ד,גאון מוהר״ד יואל ב״ח ודג' מוח' יעקב ואחריו דגאון מור., דעשיל זראו^ לידמציא דלימוד ללמוד בקו״לר בדרך אמת נטו שלמדו'בעלי תוס' . וחנח מד. טוב ונעים חיח אם אנשי אשכנז דיו :5) Ueber diesen Punkt sagt er נותנים צדקד כדרך תלמוד שלדם שרוב תורדן לשמד בלי שום דנאד. ואנשי לומדי פולין דיו חורתן כדרך ׳ צדקך. שלדם רכל צדק' בסתר .

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