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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1853-01-01 · Heft 7 · p. 265

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
2 (1853)
Issue
Heft 7
Article
Zur Geschichte der Juden in Polen
Date
1853-01-01
Page
265 (sequence 3)
Language
German
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Zur Geschichte der Juden in-Polen. 265 10) Tödtet ein Christ einen Juden, so wird er durch eine gerechte Strafe^) (digno judicio) und Einziehung seines ganzen beweglichen und unbeweglichen Vermögens bestraft.* * * * 5 6 7 8) 11) Versetzt ein Christ einem Inden einige unblutige Schläge, so wird er durch eine Geldbuße an den Palatin und Genugthnnng an den Verivundctc» den Gebräuchen unseres Landes gemäß gestraft. Ist aber der Thäter n»vermögend, so wird er für die ׳begangene Thät wie cs gerecht ist bestraft.") 12) Wo auch immer ein Jude unser Gebiet passirt, darf Niemand ihn daran hindern, )1och Beschwerde oder Klage darüber führen. -Führt der Jndc Waare mit sich, für die er Zoll zu entrichten hat, so darf er keinen größeren zahlen als ein Bürger der Stadt, in welcher der Jude zu dieser Zeit verweilt. ׳) 13) Wenn die Inden ihren Gebräuchen gemäß eine Leiche von einer Stadt in die andere, oder von einer Provinz in die andere, oder von einem Laude in das andere fahren, brauchen sic nichts zu entrichten. Der Zollbeamte, der etwas dafür erpressen will, wird wie ein Räuber bestraft. °) vulnerum ei expcnsis ut juni terrae nostrae requirunt ct exigunt. In form Privilegium von Witold heißt es: der Edelmann soll dem Juden, die ihm zugefügte Unbill so vergüten, als'wäre selbe an einem Edelmann verübt. Szlachcic ma Zyd.owi vazi plaeic jak sclaehcicowi. Czacki. .4 ׳) Dans differens cas on rappelait cncore cl’anciennes pnnilions corporelies. p. e. 81 un komme blessait un autre en prescnce du prince, il devait avoir la main percec par un clou. Lelewel , Essai.. 5) Si Clu’istianus Judacmn occidcrit digno jadicio puniatur: et omnia rei mobilia et immobil ia in nostram transeant potestatem.. ttin aber dieses zu verhüten, verordnet der Gesetzgeber quod si aliquis ex Juda eis venerit in dom um alicujus Christia$i, nullus hominum Christian o rum sibi all quod impedimenttim gravamenque vel molestiam inferre debet. JBondtkie Jus. pol. 6) Si Cliristianus judaeum occidcrit, ita tarnen ut sanguinem non effundat: per palatinum requiretur secundum terrae nostrae consuetudincm ab eodem: et percusso seu laeso satisfaciat, quaemadmoüum in -terra nostra est consuetum. Si vero pecuniam habere non pofcerii, idem pro commisso sicut justum fuerit puniatur 7) Ubique Judaeus dominium nostrum transicrit, nullus ei aliquod impedimentum praestabit, ncc molestiam in56rat aut gravamen. Sed si aliquas res duxerit, ex quibus muta debeat pro venire , per omnia mutarum loco, ipse quoque Judaeus nonnisi debitam solvat mutam; quam solveret unus civiurn civitatis illius in quo Judaeus eo tempore commoratur. 8) Si Judaei juxta piam consuetedinem aliquem ex moriuis suis, aut Frankel, Monatsschrift II. 20

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