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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1852-09-01 · Heft 12 (September 1852) · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
1 (1851-1852)
Issue
Heft 12 (September 1852)
Article
[Rezension]
Date
1852-09-01
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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462 Rezensionen und Anzeigen. Zum. Schluffe!soll noch ein Punct berührt werden. Der Herr Vers, hat N. Juda I. Alles, dessen Enkel R. Juda II. wenig zugewendet, und hat noch dessen Urenkel N. Gamaliel und dessen Sohn R. Inda HI. ganz und gar übergangen und aus der Genealogie auSgesirichen. Er macht in der Stammtafel der Patriarchen, die sehr genau.sein soll, Hillel den Kalenderverbefferer zum Sohne R. Juda's II. , was doppelt unrichtig ist; denn aus Jeruschalmi geht hervor, daß der Sohn N. Judas II. Gamaliel IV. war und aus vielen Stellen beider Talmude, daß es in der talmudischen Zeit noch einen R. Juda III. gegeben hat, einen Zeitgenossen Dioeletians und dessen Sohn eben jener Hillel war. Tosafot und Seder Hadorot haben dies schon aus einigen Stellen einer Rede N. Juda HI. bewiesen, die Beweise lassen sich noch vermehren und es zur historischen Thatsache erheben. Es hat also im Hillelschen Hause nicht 13, sondern 19 Mitglieder gegeben, worunter vier Juda und fünf Gamaliel. Ferner wird von mehreren Seiten irrthümlich angenommen, daß Hlllel, der Kalenderverbesserer, um das Jahr 258 gelebt habe, während er doch um hundert Jahre später 358 angemerkt wird. ))“זר) der S. A. haben alle Quellen R. Hai, Ramban, Simon Doran. Die bisherigen in Form einer Necension gebrachten Anmerkungen des Herrn Di׳. Grätz über ארריינוס und אגטניגלם bilden durch ihre neuen und gehaltreichen Ansichten selbstständige Aussätze, und bieten, abgesehen von ihrer Beziehung zu dem Werke des Herrn R. vielfachen neuen Stoff zur Besprechung. Referent, der gern das Zeugniß ablegt, daß Herr Dr. Grätz nur im Dienste der Wissenschaft die Besprechung der Meinungen des Herrn R. unternommen und daß demselben die Wahrheit und die richtige Auffassung wissenschaftlicher Gegenstände mehr als jede Rücksicht gilt, hofft, daß Herr G. ein tieferes Eingehen aus seine Behauptungen, und wenn es auch manche Widerlegung bringt, ganz billigen werde. Von dieser Voraussetzung ging überhaupt Ref. bei der Besprechung obiger Schrift aus: die Hochachtung vor Herrn R. leuchtet durch seine wie durch Herrn G?s Bemerkungen, aber zugleich die lieberzeugung, daß Herrn R.'s Werk der Wissenschaft allein angehöre und daher Herr R. selbst nach seiner eminenten Stellung auf diesem Gebiete wünsche, daß die Wissenschaft allein befragt werde. Wenden wir uns vorerst zu אדריינוס. Die von Herrn G. gebrachte LesearL קיטוס und die von ihm gegebene Erklärung, daß der Trajanische Feldherr Quietus hier gemeint sei, hat einen hohen Grad von Wahrscheinlichkeit für sich. Doch darf auch nicht verschwiegen werden, daß

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