Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 1 (1851-1852)
- Issue
- Heft 12 (September 1852)
- Article
- Galerie angesehener für Glauben und Glaubensgenossen wirkender Juden
- Date
- 1852-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
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Galerie angesehen er für deck Glauben rc. 461 helet^). ״Diese drei Werke zeigen, sagt Moscö ben Esra* 2), von seinem originellen Talent, seinem erfinderischen Genie, der Genauig« feit seines Ausdrucks, der Kraft seiner Beredsamkeit, der Eleganz seines Styles. Bon den Gesprächen und den Briefen Samuels, die er an die ausgezeichnetsten Männer Iraks, Syriens, Egyptens, Afrikas, Magrabs und Spaniens gerichtet, waren Morgen- und Abendland erfüllt. In seiner Zeit erhob sich das Reich der Wissenschasten, das vorher erniedrigt war, und glänzten die Sterne der Kenntnisse, die vorher verfinstert; Gott hatte ihm einen großen Geist gegeben, der bis zu den Himmelssphären drang: er liebte die Wissenschaft und Jene, die ihr obliegen, er verherrlichte die Religion und Jene, die ihr auhängen." Israel hatte in vergangenen Zeiten seine großen, nach allen Seiten hervorragenden und nicht minder im Glauben wurzelnden Männer: die Fortsetzung wird uns mit noch anderen hohen Mustern bekannt machen. Frankel. Necensionen und Aitzeigett. ערך מלין 1 12 (Fortsetzung.) Diese Untersuchung ist unserem Thema nicht ganz gleichgültig. Wie N. Romanus, so kömmt auch R. Ephes (und N. Chanina?) in Berührung mit Antonin. Eine Midraschstelle erzählt: Einst habe Rabbi R. Ephes den Auftrag ertheitt, einen Brief an den Kaiser zu schreiben. Dieser habe im Eingänge geschrieben: ״von Inda dem Fürsten an den Herrn und Kaiser Antonin". Nabbi habe aber diesen Brief wegen der wenig ehrerbietigen Einleitung zerrissen, und wollte geschrieben haben: ״von deinem Knechte Juda an den Kaiser" k. Wir wissen nun, in welche Zeit R. Ephes gehört. Es ist hier zu weitläustig, auseinanderzusetzen, in welche Jrrthümcr man gerathen ist, dadurch daß man R. Juda l. mit seinem Enkeb verwechselt und jenem zugeschriebcn hat/ was diesem gehört. Aber kaum kann man sich der Rüge gegen Herrn Jost enthalten, der rinter andern Ucbereilungen R. Inda II. besonders als Idioten und Dümmling behandelt. Die sorgfältige Kritik ergibt, daß er eine hochverehrte talmndische Autorität, eine begabte selbstständige Persönlichkeit, eine scharfmarkirte Erscheinung war. )) Auszüge aus dem Ben Mischte finden sich in der Sammlung von de Rosst Ns. coü. dein׳. Ke. 128. S. I. Luzzato hat einige Bruchstücke in der hebr. Zeitschrift Zion 5601, hier veröffentlicht, ferner Dukes in seiner Rabbin. Blumenlese S. 55 ff. 2) Vgl. Munk S. 107 ff. 35*