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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1852-05-01 · Heft 8 (Mai 1852) · p. [Seite]

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
1 (1851-1852)
Issue
Heft 8 (Mai 1852)
Article
[Rezension]
Date
1852-05-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Stecenfionen uitb Anzeigen. 303; Mmntwtmx mrt Anzeigen. Philo;' 0 p h i c u n d p h i l o s o p h i s ch e Schrift st eller der I u * den. 01: ine histori s ch e Skizze aus dem Französischen des S. Munk, mit erläuternden und ergänzendeuAnmerkungen von Di׳. B. Beer. VI und 120. Leipzig 1852. Heinrich Hunger. Herr Munk, der mit deutscher Gründlichkeit französische Liebens- Würdigkeit vereinigende bescheidene Gelehrte hat in! Jahre 1848 seine Abhandlung?;la Philosophie cliez les Juifs“, die das Dictionaire des Sciences philosophiqucs brachte, mit historischen und bibliographischen Noten vermehrt den zu Paris erscheinenden Archive s israelites übergeben, von wo sie durch Separatabdruck dem größeren ׳und entfernteren Publicum bekannt wurde. Diese Abhandlung war eine um so willkommenere Gabe, als die jüdische Literatur auf diesem Gebiece faum einige Monographie!; besitzt, zu einer Literaturgeschichte aber!roch nicht der Anfang gemacht wurde; und nicht weniger willkominen ist die Arbeit des Herrn UebersetzerS, der was Herr M. trefflich bcgonnen Ln der vorliegenden Schrift trefflich gefördert hat. Denn Herr Pr. Beer hat nicht nur das Original geschickt und nn't vieler Treue wiedergegeben, sondern durch seine von ungemeiner Belesenheit zeigenden Anmerkungen es in hohem Grade bereichert und in ein weiteres Stadium binübergeführt. Es wurden Ln diesen Anmerkungen nicht nur neue Quellen geboten sondern wird auch hier mit Selbstständigkeit auf eie Angaben des Originals zurückgegangen, manche Lücke ausgefüllt, manche Behauptung widerlegt und ihr eine andere substituirt: und so bietet diese, die Arbeit zweier Gelehrten vereinigende Schrift, der Wissenschast einen wesentlichen Baustein und wohl wird sie von keinem Denker ohne Dank für den Urheber und den Weiterbeförderer aus den Händen gelegt werden. — Here M. stellt mit Recht den Satz oben an, die dem jüd. Volke gegebene Mission war, Gott erkennen und, ihn der Welt erkennen geben. Das jüd. Volk war aber durch die Offenbarung zur Erkenntnis׳ gekommen, es glaubte; daher ursprünglich keine Spur von metaphysischer Speeulation, von Philosophie in dem Sinn beit wir mit diesen! Worte verbinden, ebschon mehrere Punkte dieser Lehre unstreitig in das Gebiet der Philosophie gehören: so über die Existenz des Bösen, den! der Mosaiömns kein wirkliches Dasein, keine Absolutheit Zugestehet; ferner die Lehre über die Willensfreiheit, der die Juden die aufgenommenen mannigfachen Doetrinen fremden Nrft-runges stets unterordneten. Fragt man nun diesem gemäß nach der Bedeutung des Begriffes

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