Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 1 (1851-1852)
- Issue
- Heft 2 (November 1851)
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1851-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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70 . Wiffenschasilkche A,rMe. Lage sich bald der Entfaltung seines ,Forschergeistes günstig gcflalton möge! W. L and an. Wtjsettschaftliche Aufsätze. Skizzen, zu einer Einleitung m den Lnlmn-. I. Einiges über die gegcnseitigen, Beziehriugen des jerusalemischen und babylonischen Talmuds. (Fortsetzung.) Wer redigirte also den j. Talmuds Etwa Nabin und die mit ihm nach Babylon gekommene Schute? Dann würde der j. T. den bab. Autoren von Naba (רבא) ab Vorgelegen haben; und doch wird er von den spateren Lehrern des b. T. weder angeführt noch irgend berücksichtigt. , Belege bietet säst jede Stelle, in welcher der j. T. und der b. T. denselben Gegenstand behandeln; wir wollen hier einige historische Angaben anführen, bei denen da sie auf Palast. Boden vorgingen, der j. T. um so eher hätte berücksichtigt werden muffen. V. Cholin 6 8. erzählt N. Nachman b. Jizchak, der Schüler Rabats, von der Taube, die man als Gegenstand der Anbetung bei den Chutiim (Samaritanern) gesunden haben soll; j. Aboda Sara 22 wird dieses ganz anders und in einer Weise berichtet, die wie wir in unserer Schrift ״Ueber den Einfluß der paläst. Exegese aus die alepandr. ’Hermcneutik S. 25Off. uachgewieseu haben, die Nichtigkeit der דמות ירכה bis zur Evideuz darflellt. — So auch b. Sabbat 104 8. im Widerspruch mit j. Megilla 6, welches schon Tosaphot .10!><׳c. rügt (doch scheinen diese beiden Stellen zwei verschiedene Beziehungen zu haben). — Wir führen unter Vielem hier noch eine geringfügigere Stelle an, um auch ans ihr darzuthuu, daß der b. T. wohl eine ferne Ahnung hatte, von dem, was der j. T. erzählt, ihn aber nicht kannte. V. Jona 19 k. wird berichtet: Nab wurde befragt, ob in der Mischna zu lesen sei קפוטל oder קפוטל j. Joma ob קבוטל oder קבוטר, und cs wird hinzugesügt ,1תד לייד בנאצכעתיר־ו 8פד ^פוטד r wofür im b. T. nur allgemein ומחוי לי׳ בידיי״ 8קבוטל). 8) Die Stelle deS j. T. wird von dem Commentator Korbrrn JTotiila ungenügend (wie gewöhnlich) erklärt. Der Sinn ist aber folgender. פד^ heißt ein ״Reif, Ring." vgl. Aruch v. פד^ aus Kelim, vgl. auch Machschirim 5 bic Scfcari צפר U'dct;cS ebenfalls ״Kreist dort ״Wellcnkreis" bedeutet. Iiab machte also mit seinem Finger,einen ,.Ring"; und da Ring צפר (mit Resch