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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1938-01-01 · Heft 1 · p. Seite 56

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
82 (1938)
Issue
Heft 1
Article
Zu Meiris Psalmenkommentar
Date
1938-01-01
Page
Seite 56 (sequence 11)
Language
German
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56 Bemerkungen. שבמקרא הרים חוץ מזה שהוא רוממות. Warum wird Redak nicht genannt, der doch diese Stelle aus Tanchuma anführt?15 Bemerkungen. Zu Frey, Corpus Inscriptionum Judaicarum (MGWJ, J. 81, 1936, S. 303 f.) ä)M0uwa Die Inschrift 239 ist in lateinischer Sprache mit griechischen Buchstaben geschrieben. Sie lautet: Iu(l)ia A(l)exandra feci(t) co(n)i(ug)i suo Imero bene(m)eren(t)i Mounna. Was bedeutet Mouvva? In meinem Aufsatz Iscrizioni sepolcrali nelle catacombe giudäiche (in ״Ricerche Religiöse'", Rom, VIII (1932), S. 463 f.), habe ich in dem rätselhaften Worte eine volkstümliche Translitteration, unter Weglassung des H, des Wortes מנוחה sehen! wollen. P. Frei kommt auf meinen Vorschlag auf S. 596 seines Corpus zurück, meint aber, מנוחה bedeute immer ״Heu de repos", dagegen als Wunsch wort, im Sinne von paxl komme nur שלום vor; מנוחה bedeute die Gruft, den Ruheort und werde im Allgemeinen nur als Synonim von משכב gebraucht. — Be״ denkt man aber, daß wir in der Bibel neben איש מנוחה (I. Chron 229) auch איש שלום (Ps 3637) begegnen, so müßte doch angenommen werden, daß auch in einer Gr abinschrift מכוחה einmal dem ״ שלוםWunsch Platz machen könnte. Überdies bedeutet מנוחה in erster Linie Ruhe, ruhiger Zustand, und erst in zweiter Linie Ruheplatz. — Betreffs Jes 1110 bemerkt Zunz (Zur Geschichte und Literatur, 1845, S. 343): ״stimmen allerdings die alten jüdischen Ausleger, nicht mit dem dogmatischen Hieronymus, dei מנוחה mit Grabmal übersetzt; doch wußten schon Akiba und Jehuda hanasi, daß das gedachte Wort die Ruhestatt der Todten bezeichnen könne". מנוחה kann, aber 15 In der schon oben genannten Einleitung zu Taanith macht Schreiber darauf aufmerksam, daß Rabbinovicz, wie er im zweiten Teil seiner Dikduke Sopherim mitteilt, einen Kommentar Meiris zu Alfassi׳ zur Verfügung hatte, der sich auf folgende Traktate bezog: Be^a, Moed Katan, Rosch״ Haschana, Sukka, Taanith, einen Teil von Pesachim und einen Teil von Joma. In einer Fußnote (S. 18, Bemerkung 4) bemerkt er, daß keiner von denen, die über Meiri geschrieben haben, etwas von diesem Kommentar wußte, was jedoch unrichtig ist, da Neubauer (Les Rabbins fran<pais, S. 546) hierüber eine ausführliche Abhandlung gibt. Mit ihr ist eine Frage Schreibers (S. 83, Fußnote 2) zu beantworten. Dieser wundert sich näm״ lieh darüber, daß das in Dikduke Sopherim angeführte Zitat aus Meiris Kommentar zu Alfassi vollkommen mit der Erklärung von Rabbenu Jona״ than, angeführt in ״Melecheth Schelomoh" (Taanith 44), übereinstimmt. In der Beschreibung der Handschrift dieses Kommentars zu Alfassi sagt Neu״ bauer a. a. O.: ״II contient 4 commentaires differents: 1. Un commentaire sur El״Fassi, traite Joma, par des eleves de R. Jona de Gerone, mort en 1263; 2. Un autre sur El״Fassi, traites Pesahim, Taanith, Bejaht et Moed Katon par R. Jonathan de Lunel; 3. Etc." Hieraus ersehen wir, daß die Meiri zu« geschriebene Handschrift nicht von ihm stammt, sondern zum großen Teil (wie z. B. Taanith) von Rabbenu Jonathan.

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