Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 81 (1937)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 188 (sequence 3)
- Language
- German
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188 Besprechungen Nr. 54: Die Welt, sie spricht zum Grübler der kein Übler: Wie könnte ich verleugnen dich, wie euch Ihr Kinder, meine Künder, Ihr Münder, keine Sünder! Nr. 53: Wie schön das Heut’, da ich den Freund umfahel Der Morgen droht, entführt ihn dem Gesichte. Wer sperrt das Heut*, daß es von mir nicht flüchte, Wer bannt das Morgen, daß es uns nicht nahe? Szeged. I.Löw. 7aari, Abraham הדפום העברי בארצות המזרח Hebrew Printing in the East. Part I. Jerusalem, at the University Press, 1936, 98 S., 8°. Abraham Yaaris bibliographische Aufsätze sind in S. Shunamis Biblia►« graphie of Jewish Bibliographies, Jerusalem 1936 verzeichnet, Sie sind! meist in der bibliographischen Zeitschrift ״Kirjath Sepher“ erschienen. Die i*n den Jahrgängen 10 u 11 enthaltenen Artikel sind in einem לקוטים ביבליוגרפים Vol. 1, Jerusalem 1935 betitelten S. A. zusammen gefaßt. Seine größeren Ver►« Öffentlichungen sind in MGWJ 1930, Jg. 74, S. 317; 1932, Jg. 76, S. 464 und 1934, Jg. 78, S. 317 genannt oder besprochen. Als: Special Supplement to ״Kirjath Sepher“ Vol. XIII erscheint vorliegende Schrift. Sie ist der erste Teil einer auf vier Hefte berechneten Arbeit. Teil 1 enthält die Geschichte der Druckereien und die Drucke von Safed, Damaskus, Aleppo, Cairo, Alexandria und Aden. Das zweite Heft soll die Drucke von Bagdad und andere Drucke Indiens verzeichnen; das dritte will die Geschichte der Typographie in Jerusalem behandeln und schließlich das vierte die in Konstantinopel und Smyrna. Die Druckerei in Safed wurde 1577 von Elieser ben Isak Aschkenasi errichtet, der vorher in Lublin und Konstantinopel als Drucker tätig war (vgl. meinen Aufsatz über ihn in ZfHB, XI, 152—155). Der Wert der vorliegenden, sehr sorgfältig gearbeiteten Schrift besteht nicht nur in der Behandlung der älteren Drucke, sondern vornehmlich in der der neueren und neuesten Erscheinungen, über die Vorarbeiten meist fehlen, und die vielfach hier zum ersten Male verzeichnet sind. Es ist in dieser Zeitschrift nicht möglich, auf den reichen bibliographischen Inhalt einzu« gehen. Bemerken möchte ich nur zu S. 31, daß das Kolophon der ed. pr. des Machsor Ritus Aleppo Venedig, Bömberg, 1527 von mir in ZfHB, XVI, 65 mitgeteilt ist. A. Freimann. Martin Buber: Die Frage an den Einzelnen. Berlin, Schocken«Verlag 1936. 124 S. Entmenget die Menge! Das ist der eindringliche Ruf dieses Buches, das die Ausarbeitung eines Ende November 1933 vor den Studentenschaften der drei deutschen Universitäten der Schweiz gehaltenen Vortrages ist. Seit Hermann Cohen hat das deutsche Judentum keinen bedeutsameren Vertreter des biblischen Menschheitsgedankens als Martin Buber. Während aber Hermann Cohen von der Kantischen Philosophie, von dei Autonomie des erkennenden Geistes und seiner gesetzgebenden Vernunft aus gegen den Eudämonismus des Einzelnen und der Menge das Reich der