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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1937-01-01 · Heft 1 · p. Seite 187

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
81 (1937)
Issue
Heft 1
Article
[Rezension]
Date
1937-01-01
Page
Seite 187 (sequence 2)
Language
German
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Besprechungen 187 כלבים—נבלות Nr. 186 Z. 9, כלבים לי לשוגס חרצו Nr. 103. Heilung durch die eherne Schlange,, den ne\m%tan S. 83 Z. 13 und sonst. Es ist schon als Verdienst anzuerkennen, wenn der Dichter einen Blick in die Natur wirft und den verdickten Hinterleib der Biene zum Vergleiche heranzieht Nr. 35. ולד חמש כחמש הדבורים Die Wendung, wenn alle Meere Tinte wären (Flora 1, 682. 4, 515) kehrt mehrfach wieder. Wollte ich dein Lob singen, so reichten Feder, Schriftrolle und Tinte nicht hin (S. 57, Z. 17. S. 59, Z. 5. S. 60, Nr. 14. S. 70, Z. 16. S. 72, Z. 22. S. 74, Z. 9. S. 76). Die Trauerklage führt sehr häufig zur Erwähnung der Tränen. Tränen wie das Meer (Nr. 119, Nr. 189, S. 135, Z. 2), Auf den Wangen (S. 102, Z. 15. Nr. 61. Nr. 227, S. 87, Z. 12. S. 100, Z. 1. Nr. 202, Z. 5). Tränentropfen (Nr. 293). •בכי דמעי; (S. 99, Z. 14). דמי עיני (Nr. 218. S. 84, Z. 17). דמעה כשלג בדם (S. 102, Z. 1). Auf seinen Wangen, wie beim brennenden Dornbusch, das Feuer der Ehre: es brennt — sie bleiben unversehrtl Die auf Lohn zielende Lobpreisung der Freigebigkeit des Gönners kommt immer wieder auf dessen tau« oder regenspendende Hand zurück. Hand und Finger sind] wie Wolken (S. 123, Z. 24. S. 129, Z. 13. S. 131, Z. 17. S. 138, Z. 1 בפו כעם)• — Besonders Nr. 299: seine Rechte wie das herab« steigende Gewölk (כי״דת עב ברדתו יד ימיני) und Nr. 302, Z. 13: der Herr, dessen Hände wie Tau wölken zur Erntezeit sind. Die Unterwürfigkeit gefällt sich in dem häufig wiederkehrenden Aus« drucke, der Dichter sei נרצע, durch Pf riemenstich zum Sklaven gestempelt (z. B. Nr. 214) und gleich ihm die Großen der Zeit: נדיבי דור רצועיס במרצע והוא להם אדונים (S. 105, Z. 13). Die Huldigung spricht sich im Handküsse aus יד לנשקה אחאבה Nr. 288: Er beneidet den eigenen Brief, den des Adressaten Hand, die der Schreiber zu küssen wünscht, berührt. Gesteigert wird dies bis zum Kusse der Schuh« sohle (S. 52, Z. 16 und sonst). Trotz der verdienstlichen Genauigkeit Brodys sind kürzlich im Kirjath Sefer 13, 12 einige Flüchtigkeiten nachgewiesen worden. Unerwähnt blieb die auffallendste. Einem Plagiator wirft Eleasar vor כקורא יגנבו Nr. 300, wo Brody angibt, das Wort köre nicht zu verstehen. Es ist der Vogel, Jer. 17, 11, den Rasi p erdiz nennt, der fremde Eier stiehlt, um sie auszu« brüten. Mißverstanden ist auch וערן Nr. 303, Z. 5: Es ist עד—אן, wie die geo« näische Zeit statt עדיין schreibt (I. N. Epstein, Frankfurter Jahrbuch IX 787. SA 20). Zum Schluß einige Übersetzungsproben. Nr. 62: Mein Herz erfreuet deines Buches Sang! Seit fern du weilst, ist meine Seele bang, Als wäre sie erfaßt vom Biß der Schlang*. Doch Zauber wirkt dein Buch, wie einst die ehrne Schlang*!

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