Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 81 (1937)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Hebräische Blumengedichte aus Spanien
- Date
- 1937-01-01
- Page
- Seite 140 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2829132-2830023-2830025-2850421--54583-2850595- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
140 Isaak Markon bräisch-spanischen Dichter einleben und die Schönheiten ihrer Naturschilderang voll genießen kann. Aus der Literatur über die Karäer. Von Isaak Markon. In der letzten Zeit erschienen zwei bedeutende Werke: 1. .ספר מלחמות דד כולל טענות הקראי סלמון בן ירוחים נגד רב סעדיד 4°.'132 עמ + XIV.גאון• י-ל ע״י ישראל דותין. כויארק, בית מדרש הרבנים, תרצ״ד The book of the wars of The Lord-Containing the polemics of the Karaite Salmon ben Yeruhim against Saadia Gaon. Edited by Israel Davidson. New York (The Jewish Theological Seminary of America) 1934. 2. Mann, Jacob, Texts and Studies in Jewish History and Literature, Vol. II with 4 Facsimiles, Philadelphia 1935. XXXIII + 1600 p. 8°. (Jewish Publication Society of America). Die Glanzepoche der karäischen Literatur fällt in das X. Jahrhundert, in eine Zeit, wo das Karäertum sich bereits einigermaßen konsolidiert hatte. — Als die bedeutendsten Vertreter des Karäer tu ms des X. Jahrhunderts gelten drei Autoren: 1. Abu Jussuf al-Karkasäni, dessen Werk ״Kitäb al- Anwär wal-Maräkib<e, geschrieben um das Jahr 937, eine wahre Fundgrube dar stellt für die Geschichte der karäischen Sekte bis zu jener Zeit. 2. Salman ben Jerudham (um die Mitte des X. Jahrhunderts), bekannt als Bibelexeget und eifriger Bekämpf er des Rabbinismus, als solcher besonders heftiger Gegner von R. Saadja Gaon. 3. Jefet b. Ali aus Basra, der gegen das Ende des X. Jahrhunderts wirkte und ebenfalls als einer der wichtigsten karäischen Exegeten gilt. Er übersetzte die ganze Bibel ins Ara- 22 Es kann natürlich! an dieser Stelle nicht versucht werden, die Bilder״ Sprache der spanisch-hebräischen Dichter im allgemeinen zu untersuchen. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Studie von Hellmut Ritter, Über die Bildersprache Nizämls [= Beihefte zu ״Der Islam", Heft V] Leipzig-Berlin 1927. Sie enthält eine Fülle von glänzender Beobachtungen und Formulierungen, die auch für die hebräische Dichtung Gültigkeit haben.