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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1937-01-01 · Heft 1 · p. Seite 76

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
81 (1937)
Issue
Heft 1
Article
Die erste Benediktion des Achtzehngebetes
Date
1937-01-01
Page
Seite 76 (sequence 6)
Language
German
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76 Bernhard Heller des genaueren darlegen wollen. Wenn im Tempel die Opfer- Handlung, die in den sie begleitenden Gebeten ihren Niederschlag in der Tefilla gefunden hat, ihrem Ende sich näherte, so erfolgte die הודאה, das feierliche Bekenntnis zum Gott der Väter, das auch in unserem Tefilla-Text noch nachklingt in den Worten: ״Wir bekennen dir, daß du, Ewiger, unser Gott bist und Gott unserer Väter für immer; Fels unseres Lebens, Schild unseres Heils bist du für jegliche Generation.“ Diese הודאה oder vielmehr eine ihr in Gedanke und Wortlaut sehr verwandte ist es, der nach unserer Auffassung die erwähnten Jesus Sirach-Verse entsprechen, und die auch die Schluß-Eulogie für die später entstandene m^-Benediktion geliefert hat. Chadhir und der Prophet Elijahu als wundertätige Baumeister. Von B e r nh a r d Heller. I. Elijahu. Als einer der Gesänge zum Sabbatausgang ist das Gedicht von Elijahu, dem wundertätigen Menschenfreund, bekannt: איש חסיד היה. Da wird von einem Armen erzählt, der mit Weib und fünf Kindern darbt. Auf dem Markt begegnet er dem Propheten Elijahu, der ihn veranlaßt, ihn (den Propheten) zu verkaufen. Ein Kaufmann ersteht für 800 000 Goldstücke den Sklaven. Als solcher baut Elijahu mit Hilfe himmelgesandter Engel über Nacht einen Palast. Dafür erhält er seine Freiheit zurück. . Dieses Gedicht stammt von Jischai ben Mordechai, den Zunz (Literaturgesch. der synagogalen Poesie, S. 486) dem Zeitalter zwischen 1140 und 1300 einreihte1. Als Quelle für Jischais Lied gibt bereits S. Baer, סדר עבודת ישראל S. 316, das Geschiehtenbuch חיבור יפה מהישועה an, das bis vor kurzem unbestritten dem R. Nissim b. Jakob b. Nissim 1 In Davidsons Thesaurus in den Ergänzungen nachgetragen IV7 S. /241, Nr. 3138. Beachtenswert scheint, daß Zunz S. 568 ohne weitere Angabe einen Jischai verzeichnet, der ebenfalls ein Elijahulied verfaßt hat..

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