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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1936-01-01 · Heft 1 · p. Seite 57

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
80 (1936)
Issue
Heft 1
Article
Jüdische Grabsteine in Kärnten
Date
1936-01-01
Page
Seite 57 (sequence 6)
Language
German
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Jüdische Grabsteine in Kärnten 57 D. In diesem Zusammenhang sei auch auf einige im Friesacher Museum seit langem befindliche und bereits wiederholt veröffentlichte18 Grabsteine verwiesen, die bei genauerer Prü« fung einer notwendigen Korrektur bedürfen. So versucht Löwen« stein19 die kalendarische Schwierigkeit am Steine des שלום בר יוסף 20טרום zu beheben, indem er כ׳ אלול statt ב׳ אלול liest. Die Lesart von יו״ו für Freitag bei Altmann19 ist ebenfalls unrichtig, da deutlich רביעי־ =־ רבי zu konstatieren ist. Vor dem Worte אלול ist der Buchstabe ד׳. Demnach ist das Datum21 auf M i 11w o c h, d e n 4. E11 u 1 5 1 0 9 1 9. A u g u s t 1 3 4 9 zu setzen. Der Text des Grabsteines lautet nach den von mir vorgenomme״ nen Korrekturen: Dieses Denkmal wurde!errichtet zu Häupten des Grabes des jungen Mannes Herrn Schalom, Sohn des Herrn Josef Treut’{!)23, der bestattet wurde hier am 4. EIM, am 4. Tage der Woche (~ Mittwoch), des Jahres (5) 109 nach der Zeitrechnung. TNZBH. (— Seine Seele sei gebunden im Bunde des Lebens.) 18 Hohenau er L., Die Stadt Friesach, 1847, Friesach, gesch. u. topogr., Klagenfurt 1881; Beck«Widmanstetter, Grab« steine der christl. Zeit zu Friesach in Kärnten; Wien 1882; S. 35—36 D: Die Juden; Hauser, Führer durch Friesach u. Umgebung, 1890; Zedrosser Th., Die Stadt Friesach in Kärnten, 1926. — Baumgarten Em., Die Juden in Steiermark, Wien 1903; Grunwald1 M., Jüdische Grabsteine in Friesach (in: Österr. Wochenschrift, Wien, 1911, Nr. 38); zuletzt Altmann A., Ge« schichte d. Jud. in Stadt u. Land Salzburg, Berlin 1913; S. 75 ff., sowie Rezensionen! von Löwenstein (in: ZfhB. XVI. 1913, II, S. 76) und Wachstein (in: ״Wahrheit“ XLVII, Wien 1931, Nr. 12). — Auch diese Steine stammen aus dem Judenfriedhof nächst Judendorf bei Friesach. 19 a. a. O. — vgl. bei Altmann׳, S• 75. 20 Ich lese wegen des Abbreviaturzeichens nach Vorschlag Wach« Steins: Treutl. 21 Die von Franz Fritz (bei Hohenauer) versuchte Übersetzung ist durchwegs mißlungen; so setzt er als Datum den 15• August 1533 (siel), was schon Bman. Baumgarten! u. a. korrigiert haben, zumal die Juden be« reits 1498 aus Kärnten vertrieben, wurden. ציון הלו הוקם על ראש קבורת 2*הבחור ר שלום בר יוסף טרוט*2 שנקבר פה די אלול יום רבי בשבת שנת מאה ותשעה ן V r V V / לפרט תנצבה S. 115—117; Peez Karl,

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