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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1935-01-01 · Heft 1 · p. Seite 51

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
79 (1935)
Issue
Heft 1
Article
Das Schicksal einer Talmudhandschrift
Date
1935-01-01
Page
Seite 51 (sequence 2)
Language
German
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Das Schicksal einer Talmudhandschrift 51 Seiten׳ hat er mit zierlicher, kleiner Schrift, wie sie bei Kommentaren ge״ bräuchlich war, den ganzen Talmud ohne nennenswerte Abweichung von der Venediger Ausgabe abgeschrieben. Leider kennen wir den! Namen dieses fleißigen Bibliophilen nicht. Stern, der natürlich sofort gemerkt hat, daß er mit einem Talmudexemplar zu tun hatte, erkannte den Sachverhalt nicht setzte auf das neue Vorderblatt den oben zitierten Vermerk, der ein Kompromiß darstellt. Von der Umgebung^, die in unserem Falle vorliegt^ machten auch!sonstige 'jüdische Handschjriftenbesitzer Gebrauch). Sie setzten häufig auf das Vorderblatt älterer Talmudhss. den Namen des Isak Alfassi oder den Titel seines Buches. Daher die öfters zu findenden falschen Angaben über talmudische Handschriften) in verschiedenen Ver״ zeichnissen1. Zar Germania Judaica. Unter טד3א (S. 481, Z. 5) ist weder Trani noch (Szulwas: Juden in Würzburg, 12) Tyrnau zu verstehen, sondern das etwa 50 km von Würzburg entfernte badische Walldürn, für das durch Urkunden des 12. Jahrh. die Namen Turna und Duma bezeugt sind und das mit דולנא (Mart 66) idien״ tisch wäre. Demnach hätten im 12. Jahrh. schon Juden in Walldürn gelebt. _ ' B. Rosen thal Zum persischen Toldot Jeschu (MGWJ. 78, 343 ff.) Herr Dr. Brawer in Jerusalem macht mich mit Recht darauf aufmerk״ sara, daß den Anlaß zu der Uebersetzung des T. J. ins Jüdisch״Persische die Tätigkeit des Judenmissionars Joseph Wolff gegeben haben kann, der in den Jahren 1831—1845 unter den orientalischen, insbesondere unter den persischen Juden! arbeitete. Walter Fischet Zar Ausgabe des Bereschit rabba. Zu der wohlwollenden Besprechung der Ausgabe des Ber. rabba von Theodor״Albeck durch Heller (MGWJ 1934, S 609 ßf.) möchte ich besonders einiges Persönliche richtigstellen: Heller betont hier wie in seiner früheren Besprechung die Mitarbeiter* schaft Löws. Um jedem Mißverständnis vorzubeugen, möchte ich fest״ stellen, daß an dem von mir herausgegebenen Teile des Ber. r. die Mit״ arbeiterschaft Löws sich fast ausschließlich auf das Mitlesen einer Korrektur beschränkte. Die paar Bemerkungen, die er beim Lesen beisteuerte, habe ich im Kommentar aufgenommen, oder sollten in den Nachträgen unter gebracht werden (vgL MGWJ 1934, S. 172). 1 So z. B. enthält dler im Katalogus des Assemani verzeichnete Codex 130 nicht wie er glaubte die Halachot des Alfassi zu Ketubot, son״ dem den Talmudtraktat selbst, die -einzige vollständig erhaltene Hand״ schrift dieses Traktates. 4*

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