Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 78 (1934)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die Kohut - Löw - Steinschneider - Korrespondenz
- Date
- 1934-01-01
- Page
- Seite 223 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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- Pécs 1× ep/1048058
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Die Itohut-Löw-Steinsehneider-Korrespondenz 223 בחכמת הצמחים. ועוד אני בא כמתחנן לשלוח לי נשייך על הערוך עבור ח׳ חוברות 40 1 12 (חוברת 55 11) ואל יארימני בנלל זה כ• רבות הוצאותי mm לא אהיה לך נוגש בלעדי זאת. וצוית את ברכתי ברכת הדיוט לך ולבל הנלוים אליך מוקירך ואוהבך מקירות לב. מתי יופיע ספרך? Dr. A. Kohut (Das obige ist eine Postkarte, die den Poststempel Pecs, 10. 3. 81, trägt ״and ungarisch adressiert ist. Löws Bemerkung auf der Vorderseite in Bleistiftschrift gibt an, daß er am 13. März 1881 dem Schreiber 11 Gulden übersandt hatte. — G. A. K.) 2» Löw an Steinschneider und Steinschneider an Löw. Berlin 12/7 1874, Mauerstr. 23 T. Hochzuverehrender Herr Dr.! Durch Zufall habe ich erfahren, was Sie vor dem ersten Juli schon aus Berlin trieb, und wenn ich es auch spät erfahren habe, so glaube ich dadurch nicht das Recht verloren zu haben, Ihnen und Ihrer werthen Familie zu dem Feste, das im engsten Kreise gewiß umso schöner gefeiert worden, nachträglich meinen Glückwünsch zu schicken. Es möge Ihnen gegönnt sein, Ihre Wissenschaff weiter ebenso auszubauen, wie bisher und ich darf wol den eigennützigen Wunsch aussprechen, daß ein solch selbstloser Arbeiter im steinigen Weinberge unserer Wissenschaft mir und dem nachwachsenden Geschlechte zum wirklich erbauenden Vorbilde recht lange erhalten bleibe; wer es an Gründlichkeit Zunz gleichtut, hat doch auch Anwartschaft darauf, daß seine Kraft ebenso gesegnet sei, wie die des Alten. Ihrer Frau Gemahlin wünsche ich, es ist dieser wie die vorangehenden Wünsche selbstverständlich, und ich weiß nicht, ob man hier zu Lande dergleichen ausdrücklich sagt, aber ich muß mich wol nach der Sitte meiner Heimath richten, und da thut man es; ich wünsche ihr also weiter die liebenswürdige Frische, mit der sie Ihr Haus belebt, und es tauchen dabei einige Verse Schillers im Hintergründe meiner Feder auf, aber es ist nicht mehr modern, ihn zu citiren, und ich unterdrücke die ungemein passenden Worte. Ihrer ganzen lieben Familie recht frohe Tage, auf oesterreichisch: gute Unterhaltung! Mit besonderer Hochachtung Ihr treu ergebener Immanuel Löw. Herrn Dr. M. Steinschneider, Schreiberhau.