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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 179

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 1
Article
Einiges über Bereschit Rabba
Date
1934-01-01
Page
Seite 179 (sequence 8)
Language
German
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Einiges über Bereschit Rabba• 179 zu beweisen. Zur Erklärung des Namens ״Rabba“ kann diese Annahme auch nur wenig beitragen, wie wir sehen werden. Zunz meint: ״Ursprünglich gehörte die Bezeichnung ,Rabba' dem Namen des Hoschaja (des Autors der ersten Poticha) an; allmählich wurde dieses Rabba allein gebraucht und es entstand die Bedeutung: ,Das große Bereschet', wobei man sich dieHagada als umfangreichere Explication des heiligen Textes selber dachte“. (Gottesdienstliche Vorträge 187.) Dagegen wendet Theodor (S. 1) ein, daß im Ms. London die Lesart Oschaja ohne ״Rabba“ ist. Wenn nun auch ein Geniza-Fragment die Bezeichnung Rabba hat, so muß doch zugegeben werden, daß die Annahme Zunz’s nicht sehr wahrscheinlich ist. Dagegen könnte nach Zunz angenommen werden, daß der Name Ber. R. ursprünglich die Bedeutung ״das große Bereschit“ im Gegensatz zum Buche Bereschit der Tora gehabt habe. Danach würde sich der Name Rabba auch für die Midraschim zu den anderen Büchern der Tora ohne Zwang erklären lassen, da man sonst annehmen müßte, daß er erst vom Ber. R. auf sie übertragen wurde. Nach Weiss (Dor Dor Wedoreschaw III, 253) hätte es auch einen kleinen, kurzen Midrasch zu Bereschit gegeben, weshalb unser umfangreicher Midrasch den Beinamen Rabba erhielt. Unmöglich ist es aber mit Theodor (MGWJ 38, S. 518) diese Hypothese dahin zu modifizieren, ״daß man das Beiwort ,rabba* ursprünglich gebraucht habe, um unseren Ber. R. von dem älteren kurzen Midrasch zur Gen. zu unterscheiden, der in seiner ersten Anlage wohl auf R. Oschaja zurückgeführt werden könnte“. Denn nach Weiss hätte es gleichzeitig zwei Midraschim, einen großen und einen kleinen, gegeben, zu deren Unterscheidung der Name Rabba unserem Midrasch beigelegt wurde. Wenn hiergegen angenommen wird, daß der ältere Midrasch (des R. Oschaja) in unserem auf gegangen sei, so läge kein Grund vor, zum Zwecke der Unterscheidung unseren Midrasch mit ״Rabba“ zu bezeichnen, da neben ihm gar kein anderer bestand.

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