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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 1 · p. Seite 176

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 1
Article
Einiges über Bereschit Rabba
Date
1934-01-01
Page
Seite 176 (sequence 5)
Language
German
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176 Chanoch Albeck Parallelen finden zwischen den Apokryphen, Pseudepigraphen, Philo, Josephus und dem Midrasch., Die gemeinsamen An״ schaumigen sind im großen und ganzen teils jüdischen, teils griechischen Ursprungs und ihre Verbreitung ist auf die Prediger und Rhetoren zurückzuführen. Unter den Quellen des Ber. R. sind aber an erster Stelle die Targumim zu nennen. Außer den Stellen, wo ausdrücklich das Targum des Aquila oder ein Targum schlechthin (ו&תרגמינן) genannt wird, findet sich in Ber. R. eine große Anzahl von aramäischen Übersetzungen zur Bibel, die auf ein Targum zurückgehen und zum großen Teile auch in unseren Targumim (Onkelos und Pseudo-Jonatan) anzutreffen sind. Keineswegs darf aber daraus gefolgert werden, daß dem Redaktor unsere Targumim bekannt wären, die er benützte. Denn den unseren Targumim entsprechenden Stellen steht eine Reihe anderer gegenüber, wo Ber. R. eine Erklärung für ein Schriftwort sucht, ohne der Erklärung unserer Targumim Erwähnung zu tun. Wenn Ber. R. unsere Targumim benutzt hätte, würde sich schwerlich ein triftiger Grund angeben lassen, warum er an diesen Stellen das Targum vollständig ignoriert. Ebenso wenig wäre danach die Tatsache zu begreifen, daß viele in Onkelos gegebenen Deutungen im Midrasch im Namen von Amoräern angeführt werden. Für das sogenannte ,,Targum Jonatan“ ist auch kein Zweifel möglich, daß es viele Agadot erst aus unserem Midrasch schöpfte. Aber auch für Onkelos ist die Annahme nicht abzuweisen, daß sein letzter Redaktor auch manche amoräische Deutungen in das Targum verarbeitete. Andererseits ist es auch nicht ausgeschlossen, daß manche Amoräer die in ihrem Namen angeführten Deraschot einem alten Targum entlehnt hätten, das auch von unseren Onkelos benutzt würde. Fest steht, daß der Midrasch in diesen Fällen nicht ein Targum, sondern amoräische;' Quellen als Vorlage hatte. Für die aramäischen Übersetzungen v ' aber, die mit den Targumim übereinstimmen, ist es dann wahrscheinlich, daß sie nicht aus unserem Targum, sondern aus älterer Quelle genommen sind. Alte aramäische Übersetzungen standen dem Midrasch wie unseren Targumim zur Verfügung. Auf diese Übersetzungen sind die Parallelen zuriickzuführen. Danach erklärt sich auch die Tatsache, daß Übersetzungen im Ber. R., die offenbar aus einem Targum

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