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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1933-01-01 · Heft 1 · p. Seite 72

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
77 (1933)
Issue
Heft 1
Article
[Rezension]
Date
1933-01-01
Page
Seite 72 (sequence 4)
Language
German
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7:2 Besprechungen des Westens und dem reinen Thorajudentum des Ostens eine gemeinsame Plattform zu verständnisvoller Zusammenarbeit zu schaffen. I. Heine mann. Tarbiz, A quarterlj review of the humanities, edited by J. N. Epstein, Vol. I No. 1—4, Jerusalem 1929—30. <תרביץ למדעי הרוח, יוצא אחת לשלשה חדשים, ערוך בידי י. כ. אפשטיין, שכה א׳ ספר א׳-ד', ירושלים תר״ץ.) - An Stelle der von der hebräischen Universität in Jerusalem herausgegebenen wissenschaftlichen Sammelschrift מדעי היהדות erscheint seit Oktober 1929 vierteljährlich die hebräische Zeitschrift ,,Tarbiz“, deren erster Jahrgang (in vier Heften mit besonderer Seitenzahl) eine Fülle bedeutsamer wissenschaftlicher Arbeiten enthält. Die Bibel Wissenschaft ist durch zwei Abhandlungen von M. H• Seg*al vertreten. In dem Aufsatz 2 ,30־11} חקירות בספר שופטיםr32) behandelt er Komposition und Entstehung des Buches der Richter. In! Gegensatz zu der üblichen Quellenscheidung nimmt er an, da!3 das Buch mehrere Bearbeitungen erfuhr: die erste Ausgabe umfaßte bloß 26—1520; die zweite enthielt schon 1י2125—ב hat aber im Laufe der Zeit mehrere Zusätze erhalten, besonders 26—3G, 106_16, 17—18, 20—21. Da die Tradition das Buch der Richter zu den נביאים ראשונים zählt, glaubt Segal, annehmen zu dürfen, daß es vor den Büchern der großen Propheten zusammengestellt wurde. Die erste Auflage erschien zur Zeit des Joachas, die zweite etwa zwei Generationen nach der ersten. Die Zusätze, ursprünglich Ranch glossen, sind allmählich in das Buch eingedrungen, die letzten wohl zur Zeit des zweiten Tempels. Die zweite Abhandlung desselben Verf. על הצורה 4) הפיוטית של ספרות המשליםr1&) untersucht die Proverbien (משלי) und die Gedichte des Jesus Sirachin bezug auf ihre poetische Form. Seiner Meinung nach bestehen die Proverbien aus folgenden 5 Sammlungen: I. 10—2218. (משלי שלמה); II. 25—29 (גם אלה משלי שלמה); III. 22134__2424 .^24—ד Zusatz. (דברי הכמים); IV. 1—9; V. 30—31. Innerhalb dieser Sammlungen läßt sich eine fortschreitende Entwicklung vom unpersönlichen und für sich allein stehenden Spruch eines zweizeiligen Verses zum zusammenhängenden Gedicht mit einem alphabetischen Akrostichon (אשת חיל) nachweisen. In den Gedichten des Jesus Sirach erreichte dann die poetische Form der Proverbien- Literatur ihren Höhepunkt. Eine Bereicherung der M i d r a s c h - L i t e r a t u r bedeutet dievon J. N. Epstein veröffentlichte Leningrader Handschrift (Firlc. II, A 313, 43) 78־146) ספרי אטא פרשת פרה)• Die Handschrift selbst enthält nur den Siphre zutta zu Numeri 196-18. E. ergänzt den Anfang und das Ende der פרשת פרה nach dem Jalqut und dem Midrasch Haggadol (letzterer nach der Jerusalemer Handschrift). Diese Veröffentlichung ist eine wichtige Ergänzung zu Siphre zutta ed. Horovitz S. 300, Zeile 1 — S. 315, Zeile 12 *. 1 Vgl. Ch. Aibeck MGWJ 75, 404 ff.; 76, 241 ff.

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