Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 77 (1933)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Zu S. 456-463 [Nachricht]
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 63 (sequence 3)
- Language
- German
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- Rashi 1× ep/1002670
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Zu S. 45646^־־־i ünä^ SV'561, 567 63; Bartinoro, den Löw ebenfalls 'ähführt/ teilt die Üb'eriieferüüg׳•׳־ifti-f,•:nd&s'־ Schilfmeer sei dieses Magnetmeer. R. Gerson b. Elfezef'-bepiöK-fet im Jahre 1624, er habe den Indischen Ozean •befahren, 0ועל הספינות לא־תמצא ש ז-דן^&־ת*--בלול" רק הכל בחפלים;ובעצותות קשורים dtort finde• sich auf ׳ den׳ Schiffen kein Stückchen Eisen, alles ist'durch Taue und Seile Verbunden׳ מסעות) -ed.-Eisenstein, New York 1926,'S.• 184)1:;*ל Low nimmt Straschuns Erklärung an, Raselii erzähle Von einem Meere, auf dessen Grunde Magneten liegen und das Eisen der Schiffe anziehen. Zweifellos gibt Raschi eine Volks Überlieferung, doch, wie mir scheint, etwas unklar. Er”׳-lui*fte‘rmcKC:aneK. Magnetmeer, sondern an einen- Magnet b e r g gedacht haben; ,der in• einemfabelhaften. Meere empor ragt, und■ alles Eisen,. also י auch die eisernen .Nägel: der Schiffe, an sieh zieht, so daß die Balken auseinanderallen.. Als Magnetberg, bildlich genommen, erscheint der Ghoreb in der von . Löw angeführten Soharsteile (zu Ex 3!), nach welcher Moses sich vom Ghoreb an ge zogen, -fühlt, wie vom Magnet2.• . - ־.•;'••• n ׳ ...... ,Die fabelhafte- Vorstellung, vom Magnetbergfand•• ihre-weite Ver-; breitung durch den Alexander-Roman, dessen Volkstümlichkeit bei. den Juden ja Israel L6vi eingehendst nachgewiesen, hat (RE J, III, Jew. Enc.. I 341—343, Enc. Jud. II 204—>206). , Das Motiv. hat bereits - Pseudo- Gallisthenes (Steinschneider, Heb. Üb. 895, Anm. 267; Chauvin, Bibliograp-hie, VII 86). .,Später fand das Motiv noch allgemeinere Verbreitung durch die fabelhaften Berichte über, wunderbare-Fahrten z. JB.;des Huon von Bordeaux, über Sindbads Reisen u. a., wozu Chauvin V 202, 203־ eine reiche Sammlung von Parallelen bietet. . Bernhard Heller. Zu MGWJ 1932, S. 561, 56?. ־; Bei der Untersuchung über die Beziehung von Scheeltoth 'und Jelamdenu“ verwertet Äptowitzer scharfsinnig auch die ' Terminologie. Dabei kommt dem עבו חכמים besondere Bedeutung zu. - Aptöwitzer findet diese Formel dreimal in/der talmudis chen Literatur,'seither sei־ sie ver^ schwuriden, um: erst im Scheeltoth: und Jelamdenu wieder aufzutauchen. ' Dieser Aufstellung scheint Leviticus Rabba II 9 zu wiäersprecheh: ־;כך שבו חכמים במענה, גר שבא להתגייר פושטץ לו יד י לח כרסו תחת כנפי העכיבהindessen ist' dieser Widerspruch nur scheinbar; dieser Abschnitt" ist .(vgl. Zunz GV2 194, Anm. h; Theodor MGWJ 1881, 508) aüs Tanna de be׳ Elijahu (S. 35 Friedmann) hinzugefügt; und daß שבו חכמים dein Seder Elijahu geläufig ist, führt ja Äptowitzer selbst,(S. 570) aus. In einem * Siehe Roth; Emil, Obädjah Bertinoro palesztinai utazäsa,' Budapest 1930, S. 16, Anm. 1Ö6. v ׳■•■'־.' V : י 2 י Zur Bedeutung des Magnets in der mystischen ־ Vorstellung s. noch ׳ H. Groß, MGWJ 1881, 559■ wo auf Eleazar aus Worms hingewieseri wird und auf die Zusammenstellung in Hebr. Bibi. X, 156 f. r