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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 1 · p. Seite 85

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 1
Article
[Rezension]
Date
1932-01-01
Page
Seite 85 (sequence 2)
Language
German
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Besprechungen 08 85 ׳ /. f)j־m es als akkadisches Lehnwort aus der Untersuchung auszuschcpden^. l^t. Das Nebeneinander von ז und ד in den El-Papp. will er S. 25 als Zeugnis dafür verwerten, daß ursem d erst zu z und dann zu d geworden sei, während Boutflower beide unabhängig voneinander aus d sich entwickeln läßt. In Wahrheit ist ja aber ן ein Überrest der altaram. Orthographie., da die Aramäer mit dem den Kanaanäern entlehnten Alphabet den in ihrer Sprache noch lebendigen tf-Laut nur mit ן schreiben konnten1. Als nach vollzogener Lautverschiebung die Schrift dieser folgte, blieb die alte Schreibung in einigen Wörtern erhalten und danach wandten sie die Mandäer als ehrwürdigen Archaismus mißbräuchlich z. T. auch für altes d an. Diesen Vorgang hat Wilson in seiner Weise sich nutzbar gemacht, indem er die Durchführung der neuen Orthographie Daniel zuschreibt. Dagegen wendet sich Rowdey mit Recht. Er äußert sich nicht zu dem Worte ׳גרבדא, in dem ד statt des etymologisch allein berechtigten ן auftritt; Baumgartners Auffassung a. a. 0. S. 94 n. 3 ist ganz unklar. Schaeder hat in seinen Iran. Beitr. I, 47 erkannt, daß dies גדברא einem Redaktor zuzuschreiben ist, der die ihm noch in älterer Schreibung mit vereinzelten r für ד überlieferten Texte durchkorrigierte und sich dabei auch an dem ihm etymologisch unverständlichen Fremdwort vergriff. Daß der Autor, der unser Danielbuch als Kampfschrift gegen Antiochos Epiphanes herausgab, dabei eine ältere Legendensammlung benutzte, hat ja Hölscher Theol. Stud. u. Krt. 1919, S. 113 eff. erwiesen. Der Geschichte des d <ד ist die des d <Z ע parallel verlaufen. Als die nichtsemitische Bevölkerung Syriens das Aramäische von den erobernd eindringenden Semiten annahm, substituierte sie anstelle des für Nichtsemiten kaum korrekt auszusprechenden Lautes, den die Araber mit Dad schreiben, ein gh, das sie mit ק schreiben, und das später mit dem aus dem Ursem ererbten Glnain zusammenfiel und mit diesem zu eAin verschoben wurde. Daß es sich bei dem Ersatz von d durch c nicht um einen Lautwandel handelt, wie noch Schaeder a.a.0. 48 zu meinen scheint, hat Jusmanov in den.Doldadi Akademii Nauk SSSR 1926, 41 ff. sehr wahrscheinlich gemacht. Auch hier hält sich die ältere Schreibung in den Papp, neben der jüngeren und wird im Mand. vereinzelt mißbraucht. In der im ganzen korrekten Darstellung R. s. wird man S. 31׳ nur seine: Auffassung-des Wortes עקף der EP (with harderiing of the second ע by dissimlation) beanstanden; die Form wird sich einfacher durch Metathesis erklären. R. schließt seine Übersicht des Lautbestandes mit der Feststellung, daß dieser im BA dem des Palm, und Nab. näher steht als־ dem Altaram. Es gehört schon eine etwas sonderbare Arithmetik dazu, wenn Baumgartner a. a. O. 83 in der gleichen Feststellung meines Gruridr. nur die halbe Wahrheit findet, weil. 5/n sich zwar noch im BA r. } Wie Baumgartner ZA.TW 1927, S. 98 n. 4 zwischen meinen Dar- Stellungen dieses Tatbestandes im Grundr. I S. 13 f. und 133 f. einen Widerspruch hat entdecken können, ist mir unverständlich.

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