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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 1 · p. 1

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 1
Article
Zum hundertsten Todestage Wolf Heidenheims
Date
1932-01-01
Page
1 (sequence 1)
Language
German
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Zum hundertsten Todestage Wolf Heidenheims. Gestorben am 23. Februar 1832. Von Louis Lew in. Die Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums hat oft ihre Spalten für die Würdigung Heidenheims offen gehalten. Von vier verschiedenen Seiten wurde hier der Ehrerbietung vor seinen Leistungen Ausdruck verliehen und immer neue Bausteine zu seinem literarischen Denkmal herangetragen1. Der enge Rahmen, der unserem Aufsatze zur Verfügung steht, kann nur die wichtigsten Daten aus seinem Leben und seinem Werke umspannen sowie im Anhänge einige noch nicht veröffentlichte Briefe und ein Rundschreiben bieten. Er erörtert nur in gedrängter Kürze dasjenige, was in den oben erwähnten Zusammenhängen bereits behandelt worden ist, und wendet ehestens dem sich zu, das als neuer Beitrag zu Heidenheims Würdigung gelten darf. Benjamin Wolf Heidenheim ist nach den zuverlässigsten Berichten 1757 in Heidenheim im Ansbachschen geboren. Sein Vater Simson wird החבר genannt und stand demnach dem Gelehrtenturne geistig nahe. Früh kam Wolf nach Fürth in ein* Zentrum jüdischer Lehre. Daß die dortigen Rabbiner R. Joseph Steinhardt (1764—1776) und dessen Nachfolger R. Hirsch Janow (1778 1 Jahrg. 1900 S. 127 ff., 1901 S. 422 ff., 549 ff., 1903 S. 370, 1904 S. 610 ff., 1905 S. 107 ff., 1909 S. 360 ff. Vgl. Wohlgemuth, Jeschurun X 110 ff., 206 ff., auch als Sonderdruck ,,Heidenheimiana“, Berlin 1924, erschienen. Wo in vorliegender Abhandlung keine andere Quelle genannt wird, sei ein für allemal auf obiges verwiesen. S. I. Mulders biographische Skizze im Nederlandsch — Israelietisch Jaärboekje voor 5619 (1858/9), Jahrg. IX, S’ Gravenhage, A. Belinfante 1858 (Steinschneider, Hebr. Bibliogr. II 3) ist mir nicht zu Gesichte gekommen. Die Angaben über Heidenheim in den ,,Neuen Jüd. Monatsheften“, Berlin 1919, IV 75 f. sind weiter nichts als ein fast wörtlicher Abdruck aus MGWJ 1900 S. 132 ff. Die Quelle wird sorgfältig verschwiegen, dafür werden die Quellenangaben aus MGWJ entnommen. Hierdurch soll der Anschein der Originalität erweckt׳ werden. Monatsschrift, 6ך. Jahrgang 1

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