Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 74 (1930)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die jüdische Gemeinde Opatow und ihre Rabbiner
- Date
- 1930-01-01
- Page
- Seite 21 (sequence 12)
- Language
- German
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21 Bruder Isak wurde um 1728 nach Zolkiew berufen. Sechs Jahre später wurde er zum Landrabbiner der Provinz ״Reussen“, d. h. Ostgalizien ernannt, mit dem Titel ״Rabbiner des Bezirkes Lemberg“, Dieses Amt hatte einstmals auch Jakob Jelioschua aus Krakau, Vrf. des פני יהושע, bekleidet1. Im Jahre 1754 ging er nach Krakau, wo er zehn Jahre das Rabbinat bekleidete, und starb am Simchas Tora 17652. 12. R. Aron Moses, Sohn des מה ר״רש aus Krakau. Er war Rabbiner in Chencin und wurde um 1720 nach O. berufen, wo er im Jahre 1732 יומדך לבוד (Zolkiew 1742) und andere Werke approbierte. Seine letzte Approbation aus O. zum תפארת צבי עה״ת (Zolkiew 1759) ist vom 17. Elul 1758 datiert3. 13. R. Saul Halevi, aus der vornehmen Familie ״Segal Charif“. Sein Vater Simche Halevi, Slonimer Rabbiner, war ein Sohn des Jekusiel Salman Halevi, Rabbiners in Drohobycz, und ein Enkelsohn des Josef Halevi, Rabbiners in Pzremy&L Der Vater des letzteren, Moses Halevi Charif, Rabbiner in Polonnoje, war ein Sohn des Salomon Halevi Charif, Rabbiners in Lemberg4. Die Mutter des Saul Halevi, Chaja, war eine Tochter des Jehoscha Heschel, Rabbiners in Wilna, dessen Vater Saul, Rabbiner in Krakau, ein Sohn des Krakauer Rabbiners Jehoscha Heschel war, der als לבי ר׳ העשיל bekannt ist5. Als Rabbiner von O. approbierte Saul am 16. Elul 1765 פדר הדורות (Karlsruhe 1769), שבט מישראל (Zolkiew 1772) und im Jahre 1773 den כלב יעקב (das.). Er hatte zwei 1 Siehe mein כתביי הגאוניים s. 32, 1 כלילת יופיי, s. 36 a, אנשי שם Abschn. 299, .קריה נשנבד Abschn. 173, mein לקורוח היהודים בפולין, in העברי New York .1921, Nr. 13, 14. 2 Die Behauptung Friedbergs in בני לנדא לכשפחותם S. 16, daß der Schwiegersohn des Isaak Halevi Landau der Rabbiner in Swierz, Moses Pinchas (Sohn des Parnes Abraham Reb Chaims aus Lublin), war, ist unrichtig. Er stützte sich auf die Meinung Jak. Emdens, in dessen שבירת לוחות האון S. 50 a, daß Moses Pinchas ein Schwager des Josef Halevi Landau, des Sohnes des Krakauer Rabbiners Isaak Landau war. Deshalb glaubte er, daß er Zweifellos ein Schwiegersohn des Isaak Landau, des Vaters des Josef Landau, gewesen ist. Aber dem ist nicht so, beide, Moses Pinchas und Josef Landau waren Schwiegersöhne des Israel Isser aus Zolkiew׳, Landesvorsteher des Lemberger Bezirks (s. קריה נשגבה Abschn. 121 und 259b . Außer den von Eisens tadt-Wiener דעת קדושים, S. 118, und Friedberg בני לנדא למשפחות ם, Abschnitt 2, angeführten Nachkommen des Isak Landau sind noch zwei Kinder, ein Sohn und eine Tochter, anzuführen, die ihnen unbekannt waren. 1. Chaim Landau aus Radziwul, dessen Sohn Salomon der Vater des Zecharja Mendel, Rabbiner in Pomorzanv, war. Letzi,erer war der Vater des Efraim Fischei, Rabbiner in Lechovdec, Vater des Chaim Aberdam in Przemysl und Großvater des Efraim Fiscnel Aberdam aus Starv Sambor (Alt-Stadt) in Galizien (aus dessen Stammbaum). 2. Die Frau des Baruch in Wisnicz (bei Bochniä), Landesvorsteher von Kleinpolen, dessen Sohn Juda aus Wisnicz gleichfalls Landesparnes von Kleinpolen und Schwiegervater des bekannten Baruch Frankel, Rabbiner in Leipnik, war. (90 יכבד אב). 3 Seine letzte Approbation vom Jahre 1758 kannte Friedberg nicht. 4 Friedberg erwähnt bloß seinen Namen, den er in seiner Approbation zu סדר הדודות gefunden hat. Die Namen seiner Eltern waren ihm unbekannt. — Ueber Salomon Halevi Charif und seine Nachkommen siehe כלילת יופי I, S. 42, אנשי שם Abschn. 509, דור ישרים s. 24, 5שס הגדולים החדש wo sie alle gewürdigt werden. Letzterer verwechselt ihn, mit Moses Charif Rabbiner n Lemberg. 5 דעת קדושים s. 113.